Rumisberg
Es gibt Pläne für ein Notzentrum in Rumisberg

Der Kanton Bern plant auf dem Hällchöpfli eine Notfallunterkunft für Asylbewerber. Die betroffenen Gemeinden wurden informiert. Der Bund erwartet wenig Widerstand. Auf Facebook gibt es aber bereits eine Gruppe gegen die geplante Unterkunft.

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Der Eingang zur ehemaligen Bloodhound-Flab-Stellung auf dem Hällchöpfli bei Rumisberg

Der Eingang zur ehemaligen Bloodhound-Flab-Stellung auf dem Hällchöpfli bei Rumisberg

André Albrecht

Die Meldung über die geplante Unterkunft machte die «SonntagsZeitung» in ihrer gestrigen Ausgabe.

Zwar wolle das kantonale Migrationsamt dies nicht bestätigen, doch wisse die «SonntagsZeitung» aus einem internen Schreiben, dass die betroffenen Gemeinden Rumisberg, Farnern und Wolfisberg sowie die Solothurner Gemeinden Matzendorf und Laupersdorf bereits orientiert sind.

Platz in der Truppenunterkunft

Zum Notzentrum werden soll die ehemalige Flab-Stellung der Armee auf 1200 Metern. Sie bietet Platz für 120 Personen.

Die Truppenunterkunft ist weit abgelegen und nur über eine acht Kilometer lange Zufahrtsstrasse über die Gemeinde Laupersdorf zu erreichen.

Beim Kanton gehe man deshalb davon aus, dass das Zentrum bei der Bevölkerung auf wenig Widerstand stossen wird. Bereits wurde aber die Facebook-Gruppe «Nein zur Asylunterkunft Rumisberg» gegründet, die sich gegen das Vorhaben des Kantons stellt.

Anfang März sollen die Gemeinden und die Bevölkerung über die Details orientiert werden. (ama)

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