Nach der Fusion mit Riedholz wird Niederwil per Ende dieses Jahres aus der «Gemeinsamen Feuerwehr Günsberg» austreten und künftig von Riedholz aus versorgt. Dies hat finanzielle Konsequenzen für die drei restlichen Gemeinden Günsberg, Balm und Kammersrohr. Heute beläuft sich das Budget der gemeinsamen Feuerwehr auf rund 172 000 Franken, der Anteil von Niederwil macht dabei 37 000 Franken aus.

Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die überprüfte, ob Anpassungen und Einsparungen möglich sind. Auch diskutiert wurde, eine gemeinsame Feuerwehr für den gesamten Unterleberberg einzuführen. Terry Spillmann (Kammersrohr) führte den Vorsitz in der Arbeitsgruppe und präsentierte seinen Kollegen die Resultate.

Kaum Einsparungen möglich

Kosteneinsparungen werden praktisch nur möglich durch eine Reduktion des Personalbestandes von heute 43 auf dereinst 30 Leute (1. Januar 2017). Die Führung einer gemeinsamen Feuerwehr im Unterleberberg würde Mehrkosten verursachen, weil trotzdem drei Löschzüge erhalten werden müssten. Zudem würde Riedholz damit wesentlich stärker zur Kasse gebeten als heute. Es sei deshalb anzunehmen, dass Riedholz einer solchen Lösung nicht zustimmen würde, so Spillmann.

Konkret heisst dies, dass deshalb neu vor allem Günsberg mit mehr Kosten, rund 25 000 Franken, rechnen muss. Zudem besteht laut Spillmann in den kommenden zehn Jahren ein Investitionsbedarf von rund 600 000 Franken für die «Gemeinsame Feuerwehr Günsberg.» Weitergeführt wird die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren Flumenthal-Hubersdorf und Günsberg, was die Tagesalarmorganisation angeht.