Zuchwil
Erste Bilder: So sieht der imposante Synthes-Europasitz von innen aus

Anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung der Synthes von heute Donnerstag konnte ein Kreis ausgewählter Personen zum ersten Mal den Neubau in Zuchwil betreten. Die az war ebenfalls dabei.

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Imposant ist das Synthes-Gebäude in Zuchwil, eingeklemmt zwischen der Luzernstrasse und der Aare. Ab nächstem Jahr wird es den europäischen Hauptsitz der Synthes beherbergen. Anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung heute Mittag konnten Aktionäre exklusiv einen Blick in den Glas-Sichtbeton-Palast werfen. Im Foyer des Gebäudes fand die Versammlung mit Hansjörg Wyss persönlich statt.

Der Innenausbau selbst ist nicht besonders auffallend. Aktionär Reto Zingg aus Ebnat-Kappel lobte die Architektur und die lichtdurchfluteten Räume mit grosszügigem Ausblick auf die Aare. «Man sieht, dass Hansjörg Wyss ein grosser Naturfreund ist», meinte Zingg, der Präsident der Schweizerischen Stiftung für Vogelschutzgebiete ist. «Wyss ist ein grosser Mäzen von Natur- und Lanschaftsschutz», sagte er. Mit den 9,3 Milliarden Franken, die Wyss für den Verkauf seiner Firma löst, dürfte weiterhin noch einiges für gute Zwecke herausspringen.

Auch der Bettlacher-Medtech-Pionier Robert Mathys ist «aus Neugier» gekommen, wie er sagt, um die Architektur zu bewundern: Boden- und Wandverkleidungen in Jurakalk (aus Deutschland), Deckenverkleidungen in edlem Nussbaumfurnier, ein modernst ausgestatteter Hörsaal (der noch im Bau ist), Büroräume, Werkstätten und eine grosse Cafeteria. Wyss selber hat bei der Gestaltung des Innenausbaus kräftig mitgemischt.

Fusion gutgeheissen

Die Aktionäre von Synthes hiessen an der ausserordentlichen Generalversammlung die Fusion mit Johnson&Johnson gut. Mit den ungefähr 200 anwesenden Personen waren 75,4 Prozent der Aktien in Zuchwil anwesend.

Mehr Infos zur ausserordentlichen Generalversammlung morgen in Ihrer Zeitung.