Bucheggberg
Erneut krepieren Hunderte Fische im Mülibach

Auf einem Abschnitt des Mülibachs zwischen Kyburg-Buchegg und Lohn-Ammannsegg sind mehrere Hundert Fische verendet. Die Ursache ist noch unbekannt.

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Tote Fische treiben an der Wasseroberfläche eines Sees (Symbolbild)

Tote Fische treiben an der Wasseroberfläche eines Sees (Symbolbild)

Keystone

Im Mülibach zwischen Kyburg-Buchegg und Lohn-Ammannsegg sind mehrere Hundert Fische verendet. Auf einem Abschnitt von mehreren Kilometern wurden gestern die toten Tiere entdeckt, wie die Kantonspolizei bestätigt. «Sämtliche Fische sind tot», sagt Polizeisprecherin Melanie Schmid. Die Ursache ist noch unbekannt.

Spezialisten vom kantonalen Amt für Umwelt haben dem Mülibach Wasserproben entnommen und untersuchen die Fische auf eine mögliche Ursache.

Bereits im Juni 2011 kam es im Mülibach zu einem verheerenden Fischsterben. Damals verendeten mehrere Hundert Bachforellen. Der idyllische Bach wurde schwer geschädigt. Der Schuldige wurde bis heute nicht gefunden - mögliche Ursachen gibt es viele: Gülle, Pestizide oder chemische Stoffe wie Putzmittel oder Farben, die ins Wasser gelangen. (crs)