Bellach
Eleven verzauberten das Publikum mit zauberhaften Choreographien

Im vollbesetzten Turbensaal erfreuten 70 Kinder der Ballettschule Fabiana ihr Publikum. So präsentierten die 3 bis 11 Jahre alten Kinder eine gelungene Premiere ihrer Tanzaufführung.

Von Gundi Klemm
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Eleven in zauberhaften Kleidern
19 Bilder
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx
Vorführung der Balletschule Fabiana von Arx

Eleven in zauberhaften Kleidern

Eleven in zauberhaften Kleidern

Fabiana von Arx besass beim ersten Ballettabend ihrer Schule im vollbesetzten Turbensaal eine glückliche Hand. Ihre 70 Elevinnen und Eleven zwischen 3 und 11 Jahren liess sie in kindgerechter Choreografie – alle noch auf weicher Sohle – auftreten und motivierte damit deren Bewegungslust für weitere Tanzlektionen. Von Arx blickt auf eine längere tänzerische Laufbahn zurück. Sie bildete sich an der Zürcher Hochschule der Künste zum Master of Advanced Studies in Ballettpädagogik weiter.

Passend war auch ihre Musikauswahl, die sich von moderner Klassik bis zu Schlagern spannte. Zum wahren Augenschmaus fürs Publikum wurde die Ausstattung. Mit Unterstützung von Müttern ihrer Schülerinnen und Schüler hatte sie alle zehn auftretenden Gruppen in zauberhafte Farben und fantasievolle textile Kompositionen eingekleidet und so jedem der aufgeführten Tänze ein besonderes Highlight verliehen.

So leuchteten beispielsweise die grünen Röcke der «Frösche» mit ihren grossen, im Kopfputz angebrachten Augen unter phosphoreszierendem Licht auf. Die «Häschen», die so springlebendig das Bewegungsverhalten der Wildtiere nachahmten, knusperten anschliessend an Dutzenden Rüeblis.

Leicht und graziös

Jede Tanzgestaltung wurde mit Beifall, intensivem Fotografieren und entzückten Ausrufen der vielen Angehörigen im Saal begleitet, denn alle Kinder präsentierten sich natürlich und strahlend. Aufregung war bei den kindlichen Mitwirkenden, welche die Bühne durch ein an einen Pilz erinnerndes Zwergenhaus betraten, kaum spürbar. Die Gruppe der zarten Elfen eröffnete den Abend. Es folgten quirlige Schmetterlinge, mit zartem Geweih ausgestattete Rehe, Frösche, Hasen und schwarz bepunktete Marienkäfer. Besonders anmutig gefielen die märchenhaft weiss bekleideten Einhörner, die 14 kleinen Waldfeen, und typisiert die Zwerge, die zu einer englischsprachigen Melodieversion von «Heiho, was sind wir Zwerge froh» ihre Arbeit verrichteten.

Leicht und graziös zogen die Libellen die Zuschauer mit ihren flatternden Flügeln in den Bann. Wie eine kluge Grossmutter erzählte Irina Roetschi für zwei kleine Ballettratten und alle Zuhörenden im Saal das Märchen vom Zauberwald, in dem die Tiere die Hochzeit ihres Elfenkönigs mit Tanzdarbietungen verschönern wollen. Die weise Eule richtete einen Wettbewerb aus, an dem sich alle Gruppen präsentierten, und befand anschliessend, dass doch alle Teilnehmenden mit ihren wunderbaren tänzerischen Eigenheiten das Fest bereichern sollten. Nur etwas fehlte dem gefälligen Abendprogramm: Dass Fabiana von Arx selbst als Ansporn für den tänzerischen Nachwuchs ihr Können im Spitzentanz zeigte und damit ihre wahre Ballettfaszination vermittelte.

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