Dornach-Arlesheim
Ein Bestandteil der Solothurner und der Basler Kulturlandschaft

Beim Bahnhof Dornach-Arlesheim, an der Grenze zwischen den Kantonen Solothurn und Baselland, ist am Freitag die Grundsteinlegung für das Neue Theater am Bahnhof (NTaB) erfolgt. Die Kosten für das Kulturgebäude betragen rund 4 Mio. Franken.

sda/bzr/otr
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Der Koffer wird verschlossen: v.l. Daniel Reumiller, Präsident Betriebsverein; Daniel Urech, Präsident Stiftungsrat Kultur am Bahnhof; alt Regierungsrat Klaus Fischer, Präsident Verwaltungsrat Kultur am Bahnhof, und Architekt Heinz Jeker.

Der Koffer wird verschlossen: v.l. Daniel Reumiller, Präsident Betriebsverein; Daniel Urech, Präsident Stiftungsrat Kultur am Bahnhof; alt Regierungsrat Klaus Fischer, Präsident Verwaltungsrat Kultur am Bahnhof, und Architekt Heinz Jeker.

Zur Verfügung gestellt

Kantone und Gemeinden beteiligt

2,8 Millionen Franken der gesamten Baukosten sind nach Angaben des Stiftungsrates durch Beiträge der Kantone Solothurn und Baselland sowie der Gemeinden Dornach und Arlesheim gesichert. Auch Stiftungen, Private und andere Gemeinden haben für das Theater Geld gesprochen.

Vor 13 Jahren führte das Neue Theater am Bahnhof im alten Kino in Dornach seine Theaterstücke auf. Vor drei Jahren musste das Kino und damit auch das Theater einer Überbauung weichen. Als Übergangslösung fand das Theater am Stollenrain 17 in Arlesheim einen alternativen Aufführungsort. Das Neue Theater am Bahnhof mit 200 Plätzen will gemäss Stiftungsrat ein wertvoller Bestandteil der Kulturlandschaft im Kanton Solothurn sowie der Region Basel sein und zum Kulturaustausch beitragen.

Sichtbare kulturelle Zusammenarbeit

Im Beisein des Solothurner Bildungs- und Kulturdirektors Remo Ankli sowie der Gemeindepräsidenten von Dornach und Arlesheim, Christian Schlatter und Karl-Heinz Zeller erfolgte nun die symbolische Grundsteinlegung für ein neues Theater am Arlesheimerweg 1 in Dornach. Der Grundstein, sagte Ankli, sei auch «ein sichtbares tragendes Element der kulturellen Zusammenarbeit in der Region Dornach-Arlesheim und der Kantone Basel-Landschaft und Solothurn». Das auf den Landkarten sichtbar zerrissene Gebilde des Kantons Solothurn, so Ankli weiter, erweise sich gerade beim Bahnhof Dornach-Arlesheim als ausgesprochener Glücksfall: «Der Bahnhof mit dem Doppelnamen wird zur Agraffe, die zwei Gebiete fest zusammenhält.»

Die Sonne strahlte, als sich der Grundstein in Form eines Theaterkoffers innerhalb einer Stunde immer weiter füllte: Jeder Gast konnte seine Wünsche für das Theater via Zettel im Koffer deponieren, und alle Redner sowie die Team-Mitglieder des Theaters hatten Gaben mitgebracht. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde der Koffer geschlossen; er wird zugeschweisst werden und dann genau an der Stelle im Boden versenkt, wo im Herbst 2015, zu Beginn der Saison 2015/2016 der Dirigent zum ersten Mal vor seinem Orchester stehen wird.

Der Aushub ist praktisch abgeschlossen. Nach Angaben der Stiftung Kultur am Bahnhof werden die Baumeisterarbeiten nach den Sommerferien beginnen. (sda/bzr/otr)

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