Recherswil

Dorfbäcker: «Die Nachfrage nach dem Räuberbrot ist sehr gross»

Das «Räuberbrot» von Bäcker Francis Spiess

Das «Räuberbrot» von Bäcker Francis Spiess

Das «Räuberbrot» vom Recherswiler Bäcker Francis Spiess ist seit drei Tagen im Verkauf. Die Nachfrage ist sehr gross. «Ich muss immer wieder grössere Mengen backen», so der mutige Bäcker.

Am Montag hat der Bäcker Francis Spiess beschlossen, ein spezielles «Räuberbrot» zu backen. Das Brot laufe sehr gut, berichtet Spiess, der seit seinem heldenhaften Einsatz beim Banküberfall in Recherswil eine kleine Berühmtheit ist, auf Anfrage. «Am Dienstag habe ich das Räuberbrot zum ersten Mal verkauft. Die Leute wussten durch den Bericht in der Solothurner Zeitung Bescheid, deshalb war es sehr schnell ausverkauft», so der Ladeninhaber des IguBecks.

Daraufhin habe er am Mittwoch eine grössere Menge des speziellen Brotes gebacken, erzählt Spiess. Doch das reichte immer noch nicht und so erhöhte er die Anzahl noch einmal. Viele Rückmeldungen zum Brot hat Spiess noch nicht erhalten, da es erst seit so kurzer Zeit verkauft wird. Doch die stetige Nachfrage zeigt: Das Räuberbrot kommt gut an.

Wie viele Brote schon über die Ladentheke gewandert sind, will der Bäcker nicht verraten. «Es waren auf jeden Fall viele», meint er. Und wie lange soll denn das Räuberbrot noch im Sortiment bleiben? «So lange es läuft», antwortet Spiess.

Das Brot beinhaltet Roggen, Halbweiss- und Ruchmehl. Ausserdem habe es eine lange Triebführung. «Das heisst, das Brot reift mehrere Stunden. Das verleiht ihm sehr viel Geschmack», erklärt der Bäcker.

Wie ist denn die Idee des Räuberbrots überhaupt entstanden? «Freunde und Bekannte haben mich nach dem Banküberfall am Sonntag auf Facebook angefragt, ob ich denn nun am Montag ein Räuberbrot verkaufen werde. Dann hat mich diese Idee nicht mehr losgelassen», erzählt Francis Spiess. Dazu kam noch der Einfall mit den Handschellen. «Das Ganze habe ich dann ziemlich schnell realisiert. Ich finde, es ist eine innovative Idee.»

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