Feuerwehrverband Solothurn-Lebern
«Die Zukunft des Bezirksverbandes ist in jedem Fall gewährleistet»

Mit der 105. Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbands Solothurn-Lebern geht die Amtszeit von Präsident Ivan Fischer zu Ende. Jahresbericht, Budget und das Programm für 2014 wurden an der Versammlung einstimmig angenommen.

Niccolo von Siebenthal
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Die Jubilaren mit Präsident und Gästen (von l.): Stefan Wyss (Kantonalverband), Stefan Finger, Ivan Fischer, François Schouwey, Thomas Kunz, Reto Bur, Stephan Steiner und Samuel Meier (Kantonalverband).

Die Jubilaren mit Präsident und Gästen (von l.): Stefan Wyss (Kantonalverband), Stefan Finger, Ivan Fischer, François Schouwey, Thomas Kunz, Reto Bur, Stephan Steiner und Samuel Meier (Kantonalverband).

NVS

Bis an diesem Abend waren nur die Ehrenmitglieder darüber im Bilde. Doch nun erfuhr die gesamte Versammlung, dass Ivan Fischer, der seit sechs Jahren für den Feuerwehrverband Solothurn-Lebern (FVSL) im Einsatz war, davon dreieinhalb Jahre als Präsident, per sofort demissioniert.

Er blickt dabei unter anderem auch auf eine lange Amtszeit von 21 Jahren bei der Feuerwehr Solothurn zurück, in denen er als Feuerwehrinstruktor und Ausbildungsoffizier im Einsatz war und auch Einsitz im Kantonalvorstand hatte.

«Es war eine gute Entscheidung. Die Zukunft des Bezirksverbandes ist in jedem Fall gewährleistet, da der richtige Weg eingeschlagen wurde», sagte Fischer an der 105. Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Solothurn-Lebern im Kirchenzentrum Rüttenen. Eröffnet wurde die Versammlung von der Musikgesellschaft Rüttenen. Präsident

Ivan Fischer begrüsste total 70 Teilnehmende (38 Delegierte, 5 Vorstandsmitglieder, 15 Ehrenmitglieder) sowie die Gäste, zu denen Veronika Fluri, Gemeindevizepräsidentin von Rüttenen, zählte, welche die Teilnehmenden gleich zu Beginn der Veranstaltung mit einer historischen Rüttener Beizentour in ihren Bann zog.

Präsident Ivan Fischer erläuterte diverse Themen seines Jahresberichts 2013. So konnte beispielsweise erstmals der Offiziersweiterbildungskurs mit den Orten Flumenthal und Bellach im Bezirk selbst durchgeführt werden.

Weiter fand der Kommandantenrapport im vergangenen Jahr in Rüttenen statt, wo über die erste Jahreshälfte und die neuen, bevorstehenden Kurse informiert wurde. Der Mannschaftsbestand des FVSL betrug per Ende 2013 total 637 Angehörige. Insgesamt wurden von den Feuerwehren 568 Einsätze mit total 7121 Sold-Stunden geleistet.

Einstimmige Beschlüsse

Die 105. DV des FVSL genehmigte einstimmig den Jahresbericht des Präsidenten Ivan Fischer, die vom Kassier Stephan Kocher erläuterte Jahresrechnung 2013 und das Budget 2014, sowie das Jahresprogramm 2014 und Günsberg als Tagungsort 2015 mit der gastgebenden Feuerwehr Günsberg-Niederwil-Balm, sowie Oberdorf als Ort für den Kommandorapport 2015.

Thomas Maritz von der Feuerwehr Grenchen wurde zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Symbolisch überreichte Fischer seinem Nachfolger den grossen Holzschlüssel, den Fischer einst von Grenchen übernommen hatte und nach Solothurn brachte und der nun wieder nach Grenchen zurückkehrt. Aufgrund dieser Amtsveränderung wurde ein Platz im Vorstand frei, den Philippe Stucki von der Feuerwehr Solothurn übernahm.

Für 25 Jahre Einsatz bei der Feuerwehr Solothurn-Lebern geehrt wurden Reto Bur (Selzach), Stefan Finger (Solothurn), Thomas Kunz (Grenchen), François Schouwey (Grenchen) und Stephan Steiner (Flumenthal- Hubersdorf).

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