Schon seit Längerem muss sich die Gemeinde Aeschi mit den Folgen von Vandalismus auf dem Schulhausplatz herumschlagen. Gemeindeverwalter Walter Sommer berichtet auf Anfrage unter anderem von eingeschlagenen Fensterscheiben. Auch verschiedene Aussengeräte der Schule wurden zerstört, so beispielsweise die Wurfwand.

Einige dieser Vandalenakte wurden bereits im Juni, während der Chilbi, verübt. Die Täter wurden erkannt und auch von der Polizei festgenommen. Sie scheinen auch für andere Schäden verantwortlich zu sein. Die Vandalenakte beim Schulhaus konnten den Jugendlichen aber nicht bewiesen werden. Die Gemeinde hat unter anderem deshalb bisher auch darauf verzichtet, Anzeige zu erstatten. «Tatsache ist leider, dass eine Anzeige nicht viel bringt», so Sommer. Der Gemeinderat überlegt sich nun allerdings, eine Überwachungskamera aufstellen zu lassen.

Laut Sommer sind die Jugendlichen, die die Vandalenakte verübten, nicht aus Aeschi. Der Schulhausplatz sei ein Treffpunkt für die Jugendlichen aus dem Dorf und solle dies auch bleiben. «Mit den einheimischen Jugendlichen haben wir auch keine Probleme», erklärt der Gemeindeverwalter deutlich. Der Schulhausplatz wird deshalb weiterhin offen bleiben. Der Gemeinderat bittet aber die Bevölkerung im «Azeiger» darum, Augen und Ohren offen zu halten und bei Bedarf Hinweise weiterzugeben. (rm)