Altreu

Die Storchenpopulation nimmt stetig zu

70 Jungstörche werden zurzeit im Storchendorf Altreu aufgezogen. Weit mehr als in den letzten Jahren. Wer den Storchennachwuchs sehen möchte, hat noch den ganzen Juli Zeit. Im August ziehen die jungen Vögel bereits in Richtung Süden.

«Es gibt Nester mit vier Jungstörchen», freut sich Viktor Stüdeli. Der Gemeindepräsident von Selzach ist als Witi-Sheriff und Vizepräsident des Vereins «für üsi Witi» oft unterwegs und kann den Bestand der Jungvögel mit den letzten Jahren vergleichen.

Auch Margrit Enggist von Storch Schweiz bestätigt, dass es eine beachtliche Anzahl Jungvögel hat. «Ganz allgemein hat der Bestand der Weissstörche zugenommen», meint sie. Es gebe verschiedene Theorien wieso. Sicher sei ein Grund, dass die Störche zwar im Winter noch wegfliegen, aber meist nur noch bis Spanien ziehen und nicht mehr bis nach Afrika. Der Flug sei weniger lang, es würden mehr Störche zurückkommen.

Wer sich die Jungtiere ansehen möchte, hat noch den ganzen Juli Zeit. Im August ziehen die jungen Vögel bereits in Richtung Süden. Die älteren Tiere bleiben etwas länger in der Region, bevor auch sie sich auf den Weg nach Spanien machen. (rm)

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