Das Nest, in dem zwei erwachsene Störche und drei Jungstörche lebten, war in der Nacht vom 4. Auf den 5. Juli wegen eines Sturms vom Dach gerutscht. Dabei starb ein erwachsener Storch und ein Jungstorch. Die überlebenden Störche verbrachten noch einige Tage auf dem Areal des Wylihof, wie Martina Lüthi (Golfclub Wylihof) erklärt. «Seither haben wir sie aber nicht mehr gesehen.»

«Auf dem Dachfirst hält es besser»

Viktor Stüdeli (Gemeindepräsident Selzach und Vizepräsident Verein für üsi Witi) hat beim Bau der Horsthilfe mitgeholfen. Er hat Kurt Frölicher instruiert, was zu tun ist. Frölicher wiederum betreibt eine Hirschzucht auf dem Areal des Golfplatzes.

Auf Anraten der Fachleute wurde die Horsthilfe - die aus zwei «Wedele» gebaut wurde - nicht mehr auf dem Kamin, sondern neu auf dem Dachfirst angebracht. Dies mit Hilfe einer Hebebühne, die die AEK Energie AG, zur Verfügung stellte. «So hält das Nest besser.» Die Chance, dass schon nächstes Jahr wieder Störche in Luterbach nisten, ist gross.