Subingen
Die Senioren haben beim Pferdesport-Event einen festen Platz inne

Der Reitverein Wasseramt konnte in Subingen eine breite Palette an Springreitern begrüssen. In der Equipenprüfung war Teamwork gefragt und im Freibergerspringen konnten wertvolle Punkte für den Final in Avenches gesammelt werden.

Karin Rohrer
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Manuela Abt aus Wiler b.Utzenstorf mit It's Crazy Charly CH im B70
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Ohne fleissige Helfer im Parcours geht gar nichts
Pferdesport als Publikumsmagnet
Donnernde Pferdehufe am Concours in Subingen
Dana Spichiger aus Birrhard mit Dasher im B70
Na dann Prost!
Strahlende Siegerin Mirjam Marti aus Grenchen mit Nevada im B70.
Nicole Rossier aus Gerlafingen mit Kontur II im B70.
Pferdesport-Event in Subingen
Freiberger Ehrenrunde

Manuela Abt aus Wiler b.Utzenstorf mit It's Crazy Charly CH im B70

Karin Rohrer

Mit nur gerade 46 Mitgliedern stellt der Reitverein Wasseramt einen ansehnlichen Anlass auf die Beine und kann dabei auf tatkräftig mit anpackende Vereinsleute zählen. «Das ist nicht selbstverständlich und wir schätzen dieses Engagement sehr», betont OK-Präsident Fritz Brunner, der seit rund 17 Jahren auch die Festwirtschaft unter seinen Fittichen hat.

«Unser Pferdesport-Event findet immer in der ersten Augustwoche an und das wissen die Dorfbewohner, die am Morgen bei Kaffee und Gipfeli den Sport geniessen ebenso wie die Reiter, welche teilweise seit Dutzend und mehr Jahren immer wieder an unserem Concours starten», erklärt der OK-Präsident. Einen festen Platz im Programm haben die speziellen Springprüfungen für Senioren. Die Senioren Vereinigung Schweizer Concours Reiter (SVSCR) wurde 1979 gegründet und lizenzierte Reiter ab Jahrgang 1963 (Reiterinnen ab Jahrgang 1967) können aufgenommen werden.

Auch das 75-jährige Vereinsmitglied vom Reitverein Wasseramt, Fredi Tschumi aus Riedholz war aktiv im Sattel und kämpfte um die Siegerschleife. Die älteren Semester gingen mit viel Elan in den JFK-Challenge-Cup und den Sigrist-Cup, bewiesen Mut zum Risiko und lieferten sich spannende Wettkämpfe.

Dem Regen getrotzt

Ebenso rasant und engagiert verliefen die Freiberger/Haflinger-Prüfungen am Sonntag Vormittag, wo noch einmal Punkte für den Final gesammelt werden konnten. So reisten auch einige Reiterpaare von weit her an und freuten sich bei einem Null-Fehler-Ritt umso mehr über die errittenen Punkte, die ein Ticket nach Avenches bedeuten.

Obwohl Petrus bei einigen Teilnehmern die Schleusen öffnete, waren viele spannende Ritte zu bewundern. «Die Freiberger-Prüfungen haben bei uns Tradition und bringen interessierte Besucher und eine fast schon familiäre Atmosphäre auf den Platz», sagt Fritz Brunner. «In der Prüfung über einen Meter Hindernishöhe am Samstagmorgen hatten wir 70 Anmeldungen und es gingen schlussendlich alle 70 ReiterInnen an den Start, was schon fast eine kleine Sensation ist», erklärte OK-Mitglied Susanne Probst im Sekretariat.

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