so.fit

Die Schule Hubersdorf wird mit Label so.fit ausgezeichnet

Als Erste im Kanton erhielten Kindergarten und Primarschule Hubersdorf das Label so.fit. Bildungsdirektor Klaus Fischer zeichnete sie als besonders bewegungsfreundliche Schule aus.

Die Übergabe des Labels vor Schülerinnen, Schülern, Lehrpersonen und Eltern fand im Rahmen einer bewegten Projektwoche statt, in der Klettern, Orientierungslauf, Kampfsportarten, Inlineskaten und ähnliche Aktivitäten den normalen Stundenplan ablösten.

Mit «Bewegig isch der Hit, drum si jetzt alli so fit», fasste der Festchor an der Feier vom Donnerstag das sportliche Wochenprogramm zusammen. Dies allein hätte jedoch nicht genügt, um die Auszeichnung zu erlangen. Wie Schulleiterin Jacqueline Rüede erklärte, gingen der so.fit-Anerkennung viele weitere Bemühungen voraus. «Wir haben den Turnunterricht verbessert und Bewegung auch im Schulzimmer eingebaut», nannte sie nur zwei der Schwerpunkte und dankte allen Beteiligten für die allenthalben gezeigte Begeisterung.

Schulen, die das Label anstreben, verpflichten sich nicht nur zur Durchführung einer Sportwoche oder eines -lagers. Sie müssen Bewegungselemente auch zum alltäglichen Bestandteil der Lehrtätigkeit machen. Darüber hinaus bieten sie mindestens drei J+S-Kurse im freiwilligen Schulsport an. Die Sport unterrichtenden Lehrpersonen haben sich gemäss den Anforderungen stets weiterzubilden.
«Pioniergeschichte geschrieben»

so.fit soll sich ausbreiten

Im Gegenzug offerieren die kantonale Sportfachstelle und das Amt für Volksschule und Kindergarten den initiativen Schulen das Starterset «Bewegte Schule», entsprechende Lehrmittel, das Weiterbildungsangebot sowie jeweils für eine Woche einen Anhänger mit Sportgeräten für den Pausenplatz.

Neben dem Label überreichte Bildungsdirektor Klaus Fischer der Schule Hubersdorf das Startkapital von 3000 Franken. Schüler- und Lehrerschaft hätten für ihre Leadschule Pioniergeschichte geschrieben, lobte der Regierungsrat. «Nun soll sich der Virus so.fit über den ganzen Kanton ausbreiten.»

Bisher haben fünf weitere Schulen im Kanton ihr Interesse bekundet, sich für das schweizweit einzigartige Bewegungsförderungsprogramm zu bewerben.

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