Bellach

Die Schalterhalle soll offen und hell werden

Nach dem Umbau wird sich der Eingangsbereich neu präsentieren.zvg

Nach dem Umbau wird sich der Eingangsbereich neu präsentieren.zvg

Die Raiffeisenbank Weissenstein investiert eine Million in die Geschäftsstelle Bellach. Am 1. Juli beginnt der Umbau der Raiffeisenbank Bellach, am 7. Oktober wird wieder eröffnet.

Während der Umbauzeit wird die Geschäftsstelle geschlossen. Der Bezug von Bargeld wird mit einem Bancomat gewährleistet. Die vier Mitarbeitenden (mit 300 Stellenprozent) werden während der Umbauzeit am Hauptsitz in Langendorf beschäftigt.

Die Geschäftsstelle Bellach liegt an der Dorfstrasse in einem Gebäude, das früher von der Post und von Coop genützt wurde. Im Obergeschoss befindet sich eine Privatwohnung, in der früher der Bankverwalter wohnte, wie sich Harry Stampfli (Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Weissenstein) erinnert. Vor rund 12 Jahren wurde das Gebäude mit einem Anbau ergänzt. In diesem befinden sich heute die Büro- und Sitzungszimmer, im Keller ist der Tresorraum.

Eingriff in die Fassade

Von aussen gesehen wird die Geschäftsstelle ein neues Gesicht erhalten. Der Eingang wird gegen Westen verschoben, der Bancomat kommt dafür in den Osten. Die Fassade wird leicht nach aussen ausgebaut und der Raum damit ein bisschen vergrössert. Die Schalterhalle wird sich nach dem Umbau ähnlich präsentieren, wie diejenige in Langendorf. «Wir werden auch in Bellach das Konzept der Beraterbank einführen», erklärt Stephan Julier (Vorsitzender der Bankleitung, Raiffeisenbank Weissenstein). Das heisst, eine offene Schalterhalle und Beratungszimmer, die von dort aus direkt zu erreichen sind, damit ein persönliches längeres Gespräch nicht am Schalter geführt werden muss. Wie in Langendorf wird es auch eine sogenannte «Wertzone» geben, die während 24 Stunden betreten werden kann.

Umfassende Renovation

Die Bank wird mit der Renovation auch in Sachen Sicherheit auf den neusten Stand gebracht. Den Projektwettbewerb für den Umbau gewann das Architekturbüro Kurt Stalder (Solothurn). «Wir haben bereits das Ausweiszentrum in Solothurn umgebaut. Von den Sicherheitsbestimmungen her waren da ähnliche Vorkehrungen nötig», erklärt Projektleiter Jürg Thommen. Ausserdem überzeugte das Gesamtkonzept die Verantwortlichen der Bank.

Gegen das Gesuch gingen laut Harry Stampfli keine Einsprachen ein. Jürg Thommen und Roman Keller sind bereits dabei, die ersten Vorarbeiten im Gebäude selbst auszuführen. «Wir haben beispielsweise herausgefunden, dass die neue grosse Schalterhalle schon früher ein einziger grosser Raum war. Das lässt sich an der Baustruktur ablesen», erklärt Keller.

«Bellach ist für uns ein wichtiger Standort. Die Gemeinde hat über 5000 Einwohner. 1423 unserer insgesamt 5866 Genossenschafter wohnen hier», erklärt Stephan Julier. Dementsprechend rege werde der Schalter nach wie vor genutzt. Damit rechtfertige sich auch der Betrag von einer Million Franken, der investiert wird. Ein grosser Teil davon fliesse in die Sicherheit. «In diesen Bereich hätten wir so oder so bald investieren müssen», meint Julier. Man habe sich deshalb entschossen, die Sicherheitstechnik, andere technische Einrichtungen wie etwa die Klimaanlage und die Umgestaltung des Innenraumes gleichzeitig auszuführen. «Das erschien uns vernünftiger, als es stückchenweise zu machen.»

Während der Umbauzeit könnten alle Diensteleistungen in Langendorf genützt werden. «Wir sind auch bereit Kunden, die nicht mobil sind, zu Hause aufzusuchen oder sie abzuholen und wieder nach Hause zu bringen», meint Julier.

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