Subingen
Die Rezepte von General Guisan nützen nicht mehr so viel

Landammann Peter Gomm kam zur traditionellen 1.-August- und Jungbürgerfeier in Subingen.

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1 August Subingen
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1. August Subingen mit Landammann Peter Gomm.
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Hansjörg Sahl

Ein besseres Wetter hätten sich die Organisatoren des Anlasses, die Kultur- und Sportkommission Subingen, kaum wünschen können. Bei strahlend blauem Himmel feierten die rund 90 gut gelaunten Besucher die Schweiz.

Der erste August wird in Subingen bereits seit über zehn Jahren mit dem Eid der Jungbürger gefeiert. Von vielen Bewohnern wird geschätzt, dass der Anlass inzwischen am Nachmittag und nicht wie früher am Abend stattfindet. So kann man den Abend zusammen mit der Familie verbringen und auch die Jungbürger sind froh, können sie den Schweizer Nationaltag auf ihre Art und Weise feiern. Rita Ritschard, bereits seit 30 Jahren in Subingen wohnhaft, findet es schön, die neuen Generationen jedes Jahr zu sehen und die Vereidigung sowie das Gelöbnis mitzuerleben. Sie und ihr Mann kommen alle Jahre wieder. «Es ist eine gute Gelegenheit, um alte Freunde aus der Gemeinde wieder zu treffen.»

«Die Schweiz hat Zukunft»

Nach dem Brunch-Buffet erfreute Regierungsrat Peter Gomm die Anwesenden mit seiner Festansprache, in der er an die Ursprünge der Schweiz erinnerte. Gomm lobte die Schweizer Demokratie und ihre Stärken, appellierte aber auch an die Bedeutung der Werte wie Rücksichtnahme, Toleranz und Solidarität; sie seien die Stützen einer Gemeinschaft, welche eine Demokratie aufrechterhalten. «Ausgleichende Gerechtigkeit und die Beteiligung aller am Wohlstand ist eine unserer ganz grossen Stärken, die wir nicht verlieren dürfen.» Doch seit ihrer Gründung habe sich die Schweiz auch sehr verändert, im Laufe der Geschichte seien immer wieder unterschiedliche Massnahmen und Handlungsweisen nötig gewesen, um Probleme zu lösen.

Umso wichtiger sei es deshalb, zeitgemäss zu handeln. Die Globalisierung und die zunehmende Vernetzung der Welt stellten heute neue Herausforderungen dar, denen nicht mehr mit den Rezepten von General Guisan, Stauffacher und Fürst beizukommen seien. Aber die Schweiz brauche nichts zu fürchten. «Im Gegenteil, die Schweiz hat Zukunft.»

Mit dem Wunsch, die Jungbürger mögen als Staatsbürger zum Wohle der künftigen Schweiz beitragen, nahm Gemeindepräsident Ruedi Ingold anschliessend den anwesenden 28 von 42 Jungbürgern die Vereidigung und das Gelöbnis ab. Bei einer 1.-August-Feier durfte natürlich auch die Nationalhymne nicht fehlen, bei welcher die ganze Gesellschaft auch kräftig mitsang und von der Musikgesellschaft Subingen begleitet wurde.

Um nach dem offiziellen Teil des Festes die Stimmung nochmals anzuheizen, spielte die fünfköpfige Subinger Jugendband Stoneage crime rockige Covers wie «Californication».

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