Aareinseli
Die neue Aarefähre ist bereit fürs Wasser

In einem Werkhof in Arch sind die letzten Teile für die neue Aarefähre verbaut worden. Nun soll die künftige Fähre von Familie Antener ein erstes Mal eingewassert werden.

Sven Altermatt
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Das ist die neue Aareinseli-Fähre

Das ist die neue Aareinseli-Fähre

Hansjörg Sahli

14 Meter lang, 4 Meter breit, 4 Tonnen schwer: Das sind die wichtigsten Eckdaten der neuen Fähre, die bald zwischen dem Festland und dem Aareinseli von Familie Antener bei Nennigkofen verkehren wird. Die Fähre besteht zu grossen Teilen aus Aluminium. Sie hat eine Ladekapazität von 15 Tonnen und kann bis zu 60 Personen transportieren. Die Kapazitäten könnten noch nach unten oder oben geschraubt werden, nachdem die Fähre erste Tests auf dem Wasser durchlaufen hat; die Wahrscheinlichkeit dafür sei allerdings äusserst gering, sagt Schiffbauer Theodor Weber. „Ein unabhängiger Schiffingenieur wird die Fähre nach internationalen Kriterien prüfen.“

Eigentlich hätte die Fähre am nächsten Dienstag feierlich eingeweiht werden sollen. Die Fährentaufe fällt vorerst ins Wasser, weil Regierungsrätin Gassler dafür nicht mehr Patin sein will. Dies, weil „Inseli“-Bauer Simon Antener die theoretische Führerprüfung fehlt und die neue Aarefähre keine Zulassung hat. Fährt er trotzdem, drohen strafrechtliche Konsequenzen.