Die Grüne Fee
Die Musicalbühne in Deitingen nimmt Gestalt an

Seit sechs Monaten wurde an den Kulissen für das Musical «Grüne Fee» gebaut. Am Montag wurden die ersten Teile zum Spielort transportiert. Die erste Aufführung geht am 3. August über die Bühne.

Rahel Meier
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Raus aus der Halle und rauf auf den Lastwagen
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Raus aus der Halle und rauf auf den Lastwagen
Raus aus der Halle und rauf auf den Lastwagen
Ein Landwirt hat sich zur Verfügung gestellt und transportiert die Elemente ins Möösli.
«Die grüne Fee»: Bald kann es losgehen
Mit einem Kran werden die Elemente sorgfältig platziert.
Mit einem Kran werden die Elemente sorgfältig platziert.
Die Kulissen von vorne
Rund acht Meter geht es in die Höhe.
Werkzeug ist gefragt
Fleissig wird an der Gebäudelandschaft gebaut.
Es wird gebohrt und geschraubt.
Es wird gebohrt und geschraubt.
Weitere Teile für das Bühnenbild liegen da.
Weitere Teile für das Bühnenbild liegen da.
Weitere Teile für das Bühnenbild liegen da.
Laubsägeliarbeit wie im Emmental
Innerhalb der Fassade können auch noch Teile mittels Seilzug verschoben werden.
Das Modell von vorn
Das Modell von hinten
Die Brücke über den künstlich angelegten Bach
Auch für den Aufbau der Tribüne stehen bereits Bauteile bereit.
Bar und Restaurant werden hier aufgebaut.

Raus aus der Halle und rauf auf den Lastwagen

Martin Moser

Im Deitinger «Möösli» werden zurzeit die Kulissen für die «grüne Fee» aufgebaut. Entworfen wurde das Bühnenbild von Oskar Fluri (Bolken). «Die Konstruktion und die Umsetzung sind eine echte Herausforderung», erklärt er. Aus dem Modell heraus wurde in Zusammenarbeit mit Fachleuten die Grundkonstruktion erarbeitet.

Dargestellt wird ein Kurort, wie er sich Mitte des 19. Jahrhunderts präsentierte. Die Gebäude sind Häusern aus dem Emmental nachempfunden. Drei Gebäude stehen auf Rollen auf dem «Möösli». Die Kulissen können während der Vorstellung verschoben werden. So ergeben sich Innenräume, Aussenräume, ein Hotel - je nach Szene lässt sich das Bühnenbild anpassen. Speziell angelegt wird auch ein kleiner Bach, der vor der Bühne durchfliesst.

Grundkonstruktion in der Halle

Seit rund sechs Monaten haben sieben Helfer an jeweils drei Halbtagen an den Kulissen gearbeitet. Gebaut werden konnte in einer leer stehenden Halle der ABB. Ein Teil der Zimmermanns- und Schreinerarbeiten wurde auch von Profis erledigt, wie Oskar Fluri erklärt. Ohne diese Hilfe wäre es wohl nicht gegangen, meinte er. Die Kulissen müssen stabil genug sein, um auch einem Sturm zu trotzen.

Ausserdem begeben sich die Schauspieler bei einigen Szenen in die Höhe. Am Montag wurden die zwischen 6 und 8 Meter hohen Holzkonstruktionen dann per Kran und mithilfe eines Landwirtes und seines Gefährts an den Spielort verschoben. Dort werden die Kulissen nun in den nächsten zwei Wochen fertiggestellt. Auch die Tribüne muss noch aufgebaut werden. Ebenso die Zelte für die Restauration. Am 3. August feiert das Musical dann Premiere.