Markenstreit

Die Migros geht wegen «M-Watch» vor Bundesgericht

Migros und die M-Watch

Migros und die M-Watch

Das juristische Hickhack zwischen der Biberister Uhrenfabrik Mondaine und der Migros um die Rechte an der Marke «M-Watch» geht weiter. Der Grossverteiler hat den Entscheid des Zürcher Handelsgerichtes an das Bundesgericht weitergezogen.

Der Grossverteiler hat den Entscheid des Zürcher Handelsgerichtes an das Bundesgericht weitergezogen, wie Migros-Sprecher Urs-Peter Naef auf Anfrage erklärt. Der Entscheid des Zürcher Gerichtes, wonach die Marke «M-Watch» Mondaine gehöre und nicht dem Grossverteiler, enthalte nach Ansicht der Migros Rechtsmängel, begründet er den Weiterzug.

Das Handelsgericht hat Ende Februar entschieden, dass der Grossverteiler die «M-Watch» ab sofort nicht mehr verkaufen dürfe. Daraufhin hat Migros die Belieferung ihrer Filialen mit den Uhren gestoppt (wir berichteten). «Wir halten vorerst am Lieferstopp fest», erklärt Naef weiter.

Für André Bernheim, der das Unternehmen Mondaine Watch zusammen mit seinem Bruder Ronnie Bernheim führt, ist der Weiterzug «unverständlich». Nach langer erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen Mondaine als «M-Watch»-Herstellerin und Migros als Verkäuferin haben sie sich 2010 getrennt. Seit damals kämpfen beide um die Markenrechte.

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