Messerangriff

Die Messerstecherin von Biberist steht in Solothurn vor Gericht

«Ich hätte nie gedacht, dass sie das durchzieht», das Opfer über seine Ex, die ihn niedergestochen haben soll.

«Ich hätte nie gedacht, dass sie das durchzieht», das Opfer über seine Ex, die ihn niedergestochen haben soll.

Weil sie ihn aus dem Haus haben wollte, stach die damals 39-jährige R.H ihrem Freund beim Fernsehschauen in den Rücken. Nun steht sie wegen versuchter vorsätzlicher Tötung in Solothurn vor Gericht.

«Ich hole ein Messer und steche dich ab!», soll die Angeklagte geschrien haben, danach soll sie sich ein Messer geschnappt und ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt haben. Nie hätte das Opfer Markus von Allmen gedacht, dass R. H. ihre Drohung in die Tat umsetzt.

Von Allmen hat sich zwar vollständig von der Messerattacke erholt, trotzdem ist er immer noch wütend und fordert für die Angeklagte eine «angemessene Strafe» und anschliessende Betreuung in einer geschlossenen Anstalt. Ein Gutachter hat bei der Angeklagten im Vornherein eine seelische Persönllichkeitsstörung festgestellt.

R. H. kam mit ihrem neuen Lebenspartner zum Gericht und soll wärend der Verhandlung wild gestikuliert und dabei mehreren Leuten im Gerichtssaal ins Wort gefallen sein. Den Gerichtssaal selber soll sie indes mehrmal verlassen haben, mal zum Zigaretten kaufen, und ein andermal wegen einer spontanen Heulattacke. Das Urteil folgt in den nächsten Tagen.

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