Nennigkofen

Die Kilchenmanns wurden im «Rössli» rasch fündig

Daniel und Priska Kilchenmann

Daniel und Priska Kilchenmann

Zwei Jahre leitete Daniel Kilchenmann das Sporthotel Wildstrubel an der Lenk. Hier gelang es ihm, neue Gästesegmente zu gewinnen. Mit diesem Schwung will er dem «Rössli» Nennigkofen wieder Leben einhauchen.

«Eigentlich hat es uns an der Lenk sehr gut gefallen», betonen Daniel Kilchenmann und seine Frau Priska, eine in der Region Solothurn gut bekannte ehemalige Primarlehrerin. «Doch wir haben etwas Eigenes gesucht, wo wir selbstständig arbeiten können.» Im 170-plätzigen «Rössli», das nach zweijähriger Zwischenphase als heilpädagogisch begleiteter Arbeitsort für Anlern-Lehrlinge (vergleiche Artikel rechts) erneut als Pachtbetrieb ausgeschrieben war, wurden sie sofort fündig.

Kein Wunder, dass sich beide in das gut gelegene Haus mit seinen zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten verliebten. Denn er wuchs ganz in der Nähe in Lohn-Ammannsegg auf, und sie stammt aus Deitingen. Zudem komme man gern auch wegen der vielen Freunde hierhin zurück und ebenso den eigenen beiden Kindern zuliebe, die hier in die Schule gehen sollen. Schliesslich war Daniel Kilchenmann jahrelang Mitglied bei den Solothurner «11i-Schränzern» und «Sümgaggophonikern». Und Priska sang bei den «Nasestübern» mit.

Fundierte Ausbildung

Daniel Kilchenmann hat einen breit abgestützten Werdegang durchlaufen: Eine Lehre als Bäcker und Konditor bei Rüegsegger in Mühledorf legte die Grundlage. Darauf folgten die Ausbildung zum Confiseur, die Berufsmatur und eine Zusatzlehre als Koch in der «Krone» Solothurn. Danach leitete er das Personalrestaurant im Bezirksspital in Affoltern am Albis, besuchte die Hotelfachschule in Luzern, absolvierte das dazugehörige Praktikum in Grindelwald im «Schweizerhof» und übernahm dann Ressortverantwortungen in renommierten Häusern in Interlaken und in Basel. Solchermassen ausgerüstet startete er im «Wildstrubel», den er nach zwei Jahren – im Wissen, etwas bewegt zu haben – wieder verlässt.

Attraktive «Fress-Beiz» aufziehen

In den Wechsel eingewilligt hat seine fünfköpfige Küchen- und Servicemannschaft aus der Lenk, die mit ihm gemeinsam ab dem 1. Juni im «Rössli» ein spannendes Konzept auf die Beine stellen will. Gutbürgerlich, mit vielen saisonalen Gerichten und vor allem gesunden Zutaten will das Küchenteam die Gäste dauerhaft überzeugen. Eine Spezialitätenkarte soll die Besuche im «Rössli» abwechslungsreich gestalten. «Vor allem aber wollen wir eine Beiz und ein Treffpunkt für alle sein», entwirft Kilchenmann seine Pläne rund um Mittagstisch-Angebote und weitere Events.

Neben feiner Kulinarik für besondere Anlässe wünscht sich das neue Pächterpaar ein offenes Haus, in dem auch Kunst und diesbezügliche Veranstaltungen ihren Platz finden sollen. Und nicht vergessen werden die Curler, die vor und nach ihrem Sport in der Halle nebenan immer herzlich willkommen sind.

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