Deitingen
Die Jugend feierte den 1. August in Deitingen

Nationalrat Urs Schläfli rief in Deitingen die Jungbürger dazu auf, die Zukunft des Landes zu gestalten. Nach Schläflis Rede unterhielt das Jodlerchörli Deitingen die Zuschauer, gefolgt von den Jungbürgern des Jahrganges 1994, die sich gegenseitig vorstellten und schliesslich das Gelöbnis ablegten.

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Die Jugend feierte den 1. August in Deitingen.

Die Jugend feierte den 1. August in Deitingen.

Christof Ramser

Das Jodlerchörli als Organisator der Bundes- und Jungbürgerfeier in Deitingen hätte sich kein besseres Wetter für den Anlass am 31. Juli wünschen können. Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen eröffnete die Musikgesellschaft Deitingen mit dem Lied «Arosa» das Fest. Der Moderator Bruno Eberhard begrüsste den Redner, Nationalrat Urs Schläfli, mit folgenden Worten: «Wir dürfen stolz sein, einen eigenen Nationalrat in unseren Reihen zu haben».

Urs Schläfli überzeugte die Zuschauer mit einer humorvollen Ansprache, in der er die Politik mit einer Familie verglich. Man müsse in einer Familie Diskussionen führen und schliesslich Kompromisse eingehen, genauso wie es auch im Bundeshaus der Fall sei. «Wichtig ist dabei, eine mehrheitsfähige Lösung zu finden», erklärte der Nationalrat. Auch sprach er den Wohlstand und das gute Image der Schweiz im Ausland an, welche nicht nur Werk der Politik seien, sondern auch an der Mentalität der Bevölkerung läge. Letztlich wendete er sich an die Jungbürgerinnen und Jungbürger mit der Aufforderung, wählen und stimmen zu gehen und somit Einfluss auf die Zukunft zu nehmen.

Nach Schläflis Rede unterhielt das Jodlerchörli Deitingen die Zuschauer, gefolgt von den Jungbürgern des Jahrganges 1994, die sich gegenseitig vorstellten und schliesslich das Gelöbnis ablegten. Beendet wurde das Fest traditionell mit der Nationalhymne und dem Entfachen des 1. August-Feuers. Die Teilnehmer blieben noch bis spät bei angeregten Gesprächen sitzen. Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen.

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