Feldbrunnnen-St.Niklaus
Die Gemeinde Feldbrunnen saniert für 60'000 Franken den Königsweiher

Der Gemeinderat von Feldbrunnen beschloss an seiner letzten Sitzung auch, dass für die Sanierung des Mattenbächlis die Riedholzstrasse während zweier Monate für den Verkehr gesperrt wird.

Rahel Meier
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Rund um den Königsweiher wurde ausgeholzt und unerwünschte Pflanzen wurden entfernt.

Rund um den Königsweiher wurde ausgeholzt und unerwünschte Pflanzen wurden entfernt.

Hansjörg Sahli

200 000 Franken wurden im Dezember 2011 für die Sanierung des Mattenbächlis genehmigt. Der Bach fliesst entlang der Riedholzstrasse von Riedholz her nach Feldbrunnen und mündet in den Königsweiher. Der Bach ist in einem schlechten Zustand. Die Gemeinde ist verpflichtet, ihn zu unterhalten, denn das Mattenbächli ist als öffentliches Gewässer qualifiziert.

Tatsächlich rutschte die Riedholzstrasse im östlichen Teil in den Bach hinunter und musste im Jahr 2010 provisorisch gesichert werden. Prekär sind auch die Stellen, an denen der Bach die Strasse unterquert. Die Betonelemente sind kaputt und müssen erneuert werden. Der Strassenbelag über den Querungen bricht an mehreren Stellen ein. Das Bachteilstück nördlich der Strasse ist verlandet und laufend verstopft.

Strasse zwei Monate schliessen?

Parallel und anschliessend an die Arbeiten am Mattenbächli soll auch die Riedholzstrasse saniert werden. Geplant sind eine Temporeduktion auf 40 km/h, eine neue Signalisation und Verengungen. Der Gemeinderat Feldbrunnen-St. Niklaus hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, die Riedholzstrasse während zweier Monate für den Verkehr zu sperren, um die Bauarbeiten zügig durchführen zu können. «Dem muss allerdings Riedholz auch zustimmen», macht Gemeindepräsident Rolf Studer deutlich.

Bereits letzten Herbst wurden die Sanierungsarbeiten am Königsweiher begonnen. Im sogenannten Weierrain gab es früher drei Karpfenweiher, die aber um 1900 langsam austrockneten. 1997 wurde durch die Bürgergemeinde Solothurn – der das Waldstück gehört – wieder ein Weiher angelegt. Schon kurz nach der Entstehung haben Amphibien den Teich als Laichgewässer entdeckt. Weil der Weiher nicht unterhalten wurde, hat sich Schlamm abgesetzt und die Wasserfläche wurde immer kleiner. Ausserdem hatte sich die Krebsschere (ein Neophyt) im Teich ausgebreitet. Die Pflanzen wurden letzten Herbst bereits entfernt.

Als Nächstes soll der bestehende defekte Damm wieder hergestellt werden. Im östlichen Teil bleibt ein Fischweiher bestehen, im westlichen Teil werden drei Tümpel für Amphibien ausgestaltet. Ursprünglich war geplant, den Weiher auszubaggern, dies sei aber nicht möglich, so Gemeindepräsident Rolf Studer. Trotzdem wird der Wasserpegel des Teichs um rund 20 Zentimeter angehoben.

Diese Massnahmen kosten 60 000 Franken, die bereits bewilligt sind. Der Gemeinderat hat bei der Firma Alpiq ein Gesuch um Unterstützung aus deren Spezialfonds gestellt.

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