Biberist

Die Fusionsgegner machen in Biberist mit Plakaten mobil

Auch künftig soll nur die Bahn Biberist und Solothurn verbinden.

Auch künftig soll nur die Bahn Biberist und Solothurn verbinden.

In Biberist wurde mit dem Neujahr der Abstimmungskampf «Fusion mit Solothurn» intensiviert. Die lokale SVP hat an den Dorfeingängen ihre Plakate «Fusion Nein!» aufgestellt.

Damit erfahren nun die Strassennutzer, dass die Entscheidung naht. In Biberist wird die Gemeindeversammlung am 31. Januar über den Vorvertrag zur Fusion mit Solothurn entscheiden. In Derendingen und Zuchwil wird bereits zwei Tage zuvor an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung abgestimmt. Und die Solothurner dürfen schon am 16. Januar ihre Meinung zum Vorvertrag abgeben.

Sven Sataric, Präsident der lokalen SVP-Sektion, und seine Partei kämpfen nicht alleine gegen die Fusion. «Auch die lokalen Sektionen der SVP in Solothurn und Zuchwil bekämpfen die Fusion.» Gemeinsam wollen sie nun vermehrt auch mit Inseraten auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Denn laut Sataric habe es Solothurn eigentlich nur auf Biberist, das heisst, dessen Bauland, abgesehen. «Der Rest ist Beigemüse. Das haben wir schon vor 3 Jahren gemerkt, als die politischen Behörden plötzlich von der Ansiedlung von 2000 Einwohnern sprachen.»

Gemeindepräsident Martin Blaser, starker Förderer des Fusionsvorvertrages, schmerzen die Plakate an den Dorfeingängen nicht. «Das gehört zum Meinungsbildungsprozess.» Die Fusionsbefürworter werden keine Plakate aufstellen, aber in einem Flyer die Bevölkerung informieren. «Die Zustimmung zum Vorvertrag ist der nächste logische Schritt, das soll rüberkommen.» Wegen der lokalen SVP macht er sich wenig Sorgen. «Es ist eine kleine Kraft und ich denke nicht, dass sie mit ihrem Anliegen durchdringen.»

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