«Ob wir die Energiewende schaffen, ist natürlich in Frage gestellt», sagte AEK-Geschäftsleitungs-Mitglied Bruno Jordi am Donnerstagmorgen bei seiner Ansprache. Eines stehe aber fest: «Wenn man nie anfängt, wird man nie vorwärtskommen.» Deshalb will die AEK noch weitere solche Projekte umsetzen.

In Zuchwil werden auf einer Gesamtfläche von 2‘500 Quadratmetern 1‘520 Module installiert. Die Anlage hat eine Spitzenleistung von 372 Kilowatt und liefert im Normjahr rund 400‘000 Kilowattstunden Energie, was dem Verbrauch von 120 Einfamilienhäusern entspricht.

«Ins Dach integriert»

«Wir wollten eine ästhetisch sehr schöne Anlage, die sich hervorragend ins Dach integriert - so dass man sie gar nicht sieht», erklärte Jordi. Dies konnte Urs Jäggi, Direktor des Sportzentrums Zuchwils, bestätigen: «Für uns war es besonders wichtig, dass sich die Anlage gut in die ganze Landschaft integriert und sich alle damit identifizieren können». Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: der langjährigen Energielieferantin AEK, der LPB AG, der Ziegler AG und der Helion Solar. Die Photovoltaikmodule werden von Helion Solar installiert, die über eine grosse Erfahrung in der Erstellung solcher Anlagen verfügt.

Bereits Ende September ist die Installation der Solarmodule abgeschlossen. Dann wird die Anlage ans Netz der AEK angeschlossen. (ldu)