Biber-Exkursion
Die Biber sind wieder da - und wie!

Am Unterlauf des Emmekanals bei Luterbach sind Biber heimisch. Der Verein Naturerlebnis Emme organisierte eine Biber-Exkursion. Dabei konnten die Teilnehmer mehrere dieser Nager beobachten.

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Im untersten Teil des Emmekanals leben mehrere Biber
19 Bilder
Biber im Emmekanal: Wasser ist sein Element
Durch Totholz werden Flussauen ökologisch aufgewertet
Vorsicht bei Uferwegen
Die Teilnehmer der Exkursion
Biber-Expertin Beatrice Baeriswyl zeigt ein Biberfell
Das war einmal ein stattlicher Biber
So riecht Castoreum oder Bibergeil
Der Emmekanal bei Luterbach
Spuren des Bibers
Eingang zu einem Biberbau
In der Dämmerung lassen sich oft Biber beobachten
Biber in Sicht
Der Biber braucht Bäume als Baumaterial und als Nahrung
Entenfamilie
Frische Nagespuren
Biber-Exkursion am Emmekanal
Und tschüss
Mündung des Emmekanals

Im untersten Teil des Emmekanals leben mehrere Biber

AZ

«Der unterste Teil des Emmekanals ist der beste Ort zur Biber-Beobachtung», sagt Beatrice Baeriswyl. Die Berner Biber-Expertin erklärt im Auftrag von Pro Natura bzw. dessen Projekt «Hallo Biber» Mittelland interessierten Naturfreunden das sympathische Nagetier näher.

Eine Gruppe des Vereins Naturerlebnis Emme liess sich am Donnerstag von Baeriswyl zeigen, wie und wo Biber leben. Die Besuchergruppe kam dabei voll auf ihre Rechnung.

Am besten in der Dämmerung

Die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere liessen sich in der Nähe der Aare-Einmündung des Emmekanals nicht zweimal bitten. Fast könnte man meinen, sie hätten sich an den Menschen gewöhnt.

«Die Biber haben einen feinen Geruchssinn und haben uns längst bemerkt», sagt Baeriswyl. Dennoch sei es wichtig, dass man sich als Beobachter möglichst ruhig und unauffällig verhält. Die beste Zeit zur Biber-Beobachtung sei die Abbenddämmerung.