Chinderchesslette
Der Winter will auch in Lommiswil und Langendorf nicht vertrieben werden

Auch in Langendorf und Lommiswil chessletten die Kinder dem garstigen Wetter zum Trotz. Doch so richtig überzeugt schienen die Kinder selbst nicht zu sein. Man vergnügte sich lieber in der weissen Pracht, statt sie zu vertreiben.

Daniela Zimmermann
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Chinderchesslete in Lommiswil
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Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Lommiswil
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Lommiswil und Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf
Chinderchesslete in Langendorf

Chinderchesslete in Lommiswil

Isabel Mäder

Mit Pfannendeckeln, selbst gebastelten Rasseln, farbigen Rätschen, Tröten und Hupen waren sie am Mittwochnachmittag wieder unterwegs, um wie die Grossen zu lärmen. Doch die Kinder machten nicht den Anschein, als wollten sie den Winter wirklich vertreiben. Gut eingepackt wälzten sie sich vergnügt im Schnee, verwandelten den Hydranten in einen Schneemann und genossen es, von den Eltern auf den Schlitten gezogen zu werden.

Das Bedienen der Musikgeräte gestaltete sich mit den dicken Handschuhen ziemlich schwierig. Doch wer nicht gerade vom kühlen Weiss abgelenkt wurde, lärmte fleissig weiter. Trotz Schneegestöber und Sportferien kamen in Langendorf und Lommiswil je um die 40 Kinder zusammen, um rasselnd, trommelnd durch die Dörfer zu ziehen. Etwa gleich viele, wie schon vor einem Jahr.

Nicht allen schien der Sinn der Sache klar zu sein: «Mama, wo göh mer ane?», fragte ein kleines Mädchen und pustete Schneeflocken von seiner Rätsche, ein Junge heulte schon vor dem Start trotzig, und die Kleinsten in den Kinderwägen schliefen trotz Lärm selig. Gross beeindruckt vom Lärm zeigte sich auch Petrus nicht und so schneite es munter weiter.