Gerlafingen
Der Verenapark ist der «beste Griff für die Gerlafinger Zukunft»

41 Wohneinheiten sind bereits überwiegend bezogen, 49 weitere befinden sich im Bau. Damit wird das Gelände der ehemaligen Gerlafinger Alterssiedlung, die heute Verenapark heisst, zu einem wohnlichen Mehrfamilienhaus-Quartier.

Gundi Klemm
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Versammelt am Brunnen im Verenapark (v.l.n.r.): Rolf Borner, Guido Muggler, Heinz Wälchli, Peter Jordi und Markus Steiner.

Versammelt am Brunnen im Verenapark (v.l.n.r.): Rolf Borner, Guido Muggler, Heinz Wälchli, Peter Jordi und Markus Steiner.

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Es lag der Pensionskasse Basel-Stadt als Eigentümerin des vorderen, jetzt fertiggestellten Teils im Verenapark am Herzen, den Abschluss der ersten Bauphase mit ihren Mieterinnen und Mietern festlich zu begehen.

Dazu eingeladen waren auch die offizielle Vertretung des Bauträgers WBB Baugroup, der Barrier Immobilien AG, zuständig für Marketing und Verwaltung der Häuser sowie die Verantwortlichen in Gemeinde und Baubehörde.

Gemeindepräsident Peter Jordi erinnerte daran, dass die vorher durchaus vorhandene Skepsis gegenüber den Bebauungsplänen des sanierungsbedürftigen Quartiers durch diese allseits überzeugende Lösung entkräftet worden sei. «Wir erlebten eine gut geleitete Baustelle», lobte Jordi das Baumanagement. «Das erfreuliche Resultat ist der beste Griff für unsere Gerlafinger Zukunft.»

Frühere Arbeitersiedlung

Rund zwei Drittel der neuen Mieter sind von ausserhalb zugezogen. Als kleine Erinnerung an früher ist inmitten der bereits begrünten Anlage auf Wunsch der Gemeinde ein alter Brunnen erhalten geblieben, der sich als Treffpunkt der «Verenapärkler» eignen wird.

Übrigens: Das Quartier, das etwa 1900 als Arbeiter- und ab 1960 dann als Alterssiedlung genutzt wurde, hiess im Gerlafinger Volksmund «Transvaal».

Hohe Wohnqualität im Verenapark

Namens der Pensionskasse Basel-Stadt erläuterte Rolf Borner kurz die Anlagepolitik seiner Versicherung, die 20 000 Versicherte umfasst. «Investitionen in den Wohnbau, die sich nicht nur auf die grossen Zentren konzentrieren, sind für uns ein wesentliches Standbein.»

Die gute Infrastruktur in Gerlafingen und die umsichtige Partnerschaft zur WBB-Baugroup habe hier im Verenapark hohe Wohnqualität entstehen lassen.

Gute Gemeinschaft bilden

«Die Besiedlung der ersten sechs Gebäude mit 41 Wohneinheiten ist ganz im Sinne unseres Ziels erfolgt. Wir streben hier eine altersgemischte Bewohnerschaft an,» bekräftigte Barrier-Geschäftsführer Markus Steiner. Mit gegenseitigem Verständnis und Respekt innerhalb der Nachbarschaft lasse sich im Verenapark gewiss eine gute und tragfähige Gemeinschaft bilden.

Bei der unterhaltsamen Musik der 15-köpfigen «Exciting Jazz-Crew» aus Brugg (AG) und lukullischen Genüssen kamen alle Gäste im Festzelt gern miteinander ins Gespräch.

Um dem üblichen Einweihungsritual zu entsprechen, übergab Heinz Wälchli von der WBB Baugroup einen gebackenen Schlüssel an die Eigentümerschaft in Person von Rolf Borner. Guido Muggler und seine Helfer von der Barrier-Immobilien AG hatten den gesamten Anlass umsichtig organisiert.

Der hintere, jetzt im Bau befindliche Teil des Verenaparks mit 49 Wohneinheiten, gehört einer Tessiner Pensionskasse.

41 Wohneinheiten sind bereits überwiegend bezogen, 49 weitere befinden sich im Bau. Damit wird das Gelände der ehemaligen Gerlafinger Alterssiedlung, die heute Verenapark heisst, zu einem wohnlichen Mehrfamilienhaus-Quartier.