Aedermannsdorf

Der Souverän soll über Bergschule Brunnersberg entscheiden

Können die Kindergärtler und Schüler auch weiterhin ins Schulhaus Brunnersberg?

Können die Kindergärtler und Schüler auch weiterhin ins Schulhaus Brunnersberg?

Die Zukunft der Bergschule Brunnersberg steht auf wackligen Beinen. Der Gemeinderat von Aedermannsdorf wollte in seiner Sitzung wie schon Mümliswil-Ramiswil keinen Entscheid über die Weiterführung treffen. Erst sollen die Bergfamilien angehört werden

Das Interesse an der letzten Gemeinderatsitzung war so gross, dass mehr Gäste als Ratsmitglieder gezählt werden konnten. Der Rat befasste sich nämlich mit der Bergschule Brunnersberg. Gemeindepräsident Bruno Born erläuterte chronologisch die Geschichte der Schule, welche 1998 vom Kanton an die Anschlussgemeinden Aedermannsdorf, Laupersdorf, Matzendorf und Mümliswil-Ramiswil übergeben wurde.

Ein Gutachten des Aargauer Bildungsdepartements befand, die Schule genüge den heutigen Anforderungen nicht mehr. Das kantonale Amt für Volksschule und Kindergarten weist darauf hin, dass über einen Ausstieg des Vertrages der Gemeinderat entscheiden könne.

Zuerst Diskussion mit Bergfamilien

Nachdem die Gemeinde Mümliswil-Ramiswil den Entscheid über die Weiterführung der Schule vertagt hat (wir berichteten), beantragte der Gemeindepräsident ebenfalls, das Geschäft noch nicht zu beraten, bis eine Anhörung und Diskussion mit den betroffenen Bergfamilien geführt worden ist. Dieser Anlass findet am 23. April in Mümliswil statt, sämtliche Räte aus den betroffenen Gemeinden und alle Anstösser werden dazu eingeladen. Diese Anträge wurden vom Rat genehmigt.

Ebenso genehmigt wurde der Antrag Borns, wonach über eine allfällige Schliessung der Schule nicht der Rat, sondern die Gemeindeversammlung zu befinden hätte. War es doch auch diese Instanz, welche seinerzeit über die Weiterführung entschieden hatte.

«Eisenhammer» kein Standort

Im Weiteren nahm der Rat Kenntnis davon, dass der Kanton die Liegenschaft Eisenhammer zurzeit nicht mehr als zukünftigen Standort für ein Asylheim weiter verfolgt. Dieser Entscheid wurde vom kantonalen Rechtsdienst auf Intervention des von der Gemeinde beauftragten Anwalts schriftlich mitgeteilt. (rfa)

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