Oensingen
Der Name der Feuerwehr in Oensingen ändert sich, die Aufgaben bleiben gleich

Im Kanton Solothurn sind die Stützpunkt- in Support-Feuerwehren umbenannt worden, so auch jene von Oensingen. Die Aufgaben sind praktisch dieselben, wie sich bei der Hauptübung zeigte.

(IMW)
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Kdt Hptm Michael Dietschi mit den neu Beförderten und Geehrten (v.l.): Gfr Remo Guldimann; Gfr Luan Osmani; Gfr Dominique Schluep; Gfr Christian Zeltner; Wm René Wyss; Wm Remo Kohler; Oblt Ruedi Liechti; Wm Bruno Kanobel. Imw

Kdt Hptm Michael Dietschi mit den neu Beförderten und Geehrten (v.l.): Gfr Remo Guldimann; Gfr Luan Osmani; Gfr Dominique Schluep; Gfr Christian Zeltner; Wm René Wyss; Wm Remo Kohler; Oblt Ruedi Liechti; Wm Bruno Kanobel. Imw

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Mit einer gross angelegten Angriffsübung unter Einsatz sämtlicher zur Verfügung stehenden Mitteln demonstrierte das Korps seine Leistungsfähigkeit. Dies bei einem simulierten Brand in den zwei aneinandergebauten Liegenschaften bei der FT Fenstertechnik AG an der Bittertenstrasse. «Bravourös erfüllt», so der Kommentar von Übungsleiter Oblt Mario Bieri und Einsatzleiter Lt Daniel Maurer.

Im Anschluss hielt Major Michael Dietschi Rückblick auf sein erstes Jahr als Kommandant der Support-Feuerwehr Oensingen. Diese Zeit habe nicht gerade ruhig begonnen, berichtete Dietschi. «Denn schon in der ersten Wochen mussten wir siebenmal ausrücken.» Das weitere Jahr sei arbeitsintensiv geblieben. Dazu zählen die Vorbereitungen für die Sonnwendfeier. Wegen der Trockenheit mussten Waldflächen gewässert werden. Die Arbeit rund um die Sonnwendfeier sei sehr aufwendig gewesen, das ganze Korps habe einen tollen Einsatz geleistet.

Die Support-Feuerwehr Oensingen ist zu total 102 Einsätzen aufgeboten worden, das ergab 1613 Stunden (Vorjahr 1775), orientierte Dietschi. Unter anderem registriert wurden: 7 Fahrzeugbrände, davon 6 auf der Autobahn, 2 Wald- und Flurbrände, 3 Rettungseinsätze auf der Autobahn, 15 Herznotfälle, 1 Liftrettung, 12 Insektenfälle. Rund 100 Übungen fanden statt mit durchschnittlich 95-prozentiger Beteiligung. Im kommenden Jahr wird ein neues Tanklöschfahrzeug ausgeliefert. In der Ausbildung werde an der Basis gearbeitet, um für das Jahr 2014 mit dem neuen Basisreglement gewappnet zu sein, kündigte Dietschi an.

«Ein Wahnsinnsamt»

Unter musikalischer Begleitung der Feuerwehrmusik Oensingen wurden folgende AdF zum Gefreiten befördert: Remo Guldimann, Luan Osmani, Dominique Schluep und Christian Zeltner; zum Wachtmeister Remo Kohler und René Wyss. Oblt Ruedi Liechti hat zwar mit seinen 45 Jahren das Dienstzeitende erreicht, leistet jedoch weiterhin aktiven Dienst. Wm Bruno Kanobel wurde für 30 Jahre Dienst zum Ehren-Rohrführer ernannt. Hptm Stephan Huber zollte dem neuen Kommandanten Michael Dietschi Respekt: «Du hast ein Wahnsinnsamt übernommen. Du machst das ausgezeichnet.»

Nachdem 17 Personen verschiedenen Alters rekrutiert werden konnten, ist die Support-Feuerwehr Oensingen mit einem Bestand von 76 AdF ins neue Jahr gestartet, der Sollbestand beträgt deren 70. (imw)