Ersigen
Der herzliche Empfang der Heroen von Wiler-Ersigen

Am 14.April abends lagen sich die Spieler des SV Wiler-Ersigen in den Armen. Geschafft: der siebte Meistertitel, der sechste in Serie, war unter Dach und Fach. Eine Woche später luden die Gemeinden zur Meisterfeier nach Ersigen.

Rita Schneider
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Empfang des Unihockey-Schweizermeisters Wiler Ersigen
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Empfang des Unihockey-Schweizermeisters Wiler Ersigen
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Empfang des Unihockey-Schweizermeisters Wiler Ersigen
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Empfang des Unihockey-Schweizermeisters Wiler Ersigen
Empfang des Unihockey-Schweizermeisters Wiler Ersigen

Empfang des Unihockey-Schweizermeisters Wiler Ersigen

Solothurner Zeitung

Die Unihockey-Glückseligkeit war am 14. April perfekt, für Spieler, Trainer und die treuen Fans. Klar, dass solche Anlässe Gelegenheit zum Feiern bieten. So luden die beiden Gemeinden Wiler und Ersigen eine Woche später zur Meisterfeier nach Ersigen ein. Ersigen deshalb, weil der Meistertitel im vergangenen Jahr in Wiler gefeiert wurde.

Ein kompletter Medaillensatz

Bezüglich Örtlichkeit der Feier liessen die Organisatoren nichts anbrennen. «Beim Gemeindehaus im Dorfzentrum» stand auf der Einladung und ganz klein darunter und in Klammern «bei schlechtem Wetter im Schulhaus». Dass angesichts der Wettervorhersage Letzteres zutraf, dürfte spätestens dann klar gewesen sein, als sie den Dorfplatz menschenleer vorfanden. So drängten Angehörige und Fans, bereits begleitet von Vorträgen der Musikgesellschaft Kirchberg-Ersigen, in die Turnhalle.

Ein üppiges Apéro-Buffet und die Fahnenträger der Dorfvereine standen auch schon bereit. Doch bevor es Käse und Züpfe an den Kragen ging, wurde der Einzug der Protagonisten zelebriert. Dazu gehören nicht nur die Schweizer Meister in der höchsten Spielklasse, auch die U21 darf den Vize-Meistertitel feiern, und zusammen mit der U16 a bringt es der SVWE in dieser Saison auf einen kompletten Medaillensatz.

Auch die Gemeindepräsidenten meldeten sich zu Wort. Mit der YB-Fan-Mütze sorgte Ueli Schwaller zu Beginn seiner Laudatio für Gelächter. «Ich bin lieber Gemeindepräsident von Wiler, als dass ich Tschäppät heisse.» Dies, weil auch der fliegende Mützenwechsel zum SCB lediglich den Vize-Titel symbolisierte. Als Wiler Gemeindepräsident hingegen darf er sich auch ein bisschen mit der Meisterkrone des Sportclubs schmücken, und im Gegensatz zu YB hören sich die Spielernamen auch im urchigen Berndeutsch verständlich an.

Sichtbare Verbundenheit

Für die Gemeinde Ersigen stand Vize-Gemeindepräsident Simon Werthmüller am Rednerpult. Sichtlich stolz macht ihn die Tatsache, dass die Sportler die beiden Dörfer schweizweit, ja gar in Europa bekannt machen. Auch wenn touristisch daraus kaum Kapital geschlagen werden kann, eines wurde deutlich: Hier ist man auf die «Giele» und deren Erfolge stolz. Sie sind halt doch Stars zum Anfassen, geerdet, wie die Redner feststellten und grösstenteils aus der Region.

Dies scheint auch den viel beschworenen Teamgeist zu beflügeln und die freiwilligen Helferinnen und Helfer im Hintergrund zu motivieren. Wer kann schon behaupten, ein Mosaiksteinchen zum Erfolg der Hofbauers, Fankhausers und wie sie sonst noch heissen, beigetragen zu haben? Dies scheint der Spirit zu sein, der es dem Landklub ermöglicht, die sogenannten Grossen, wie die Grasshoppers aus Zürich, sportlich niederzuringen.

Beim Apéro-Buffet wurde dann die Nähe der Spieler zu ihren Fans sichtbar. Mittendrin genossen sie die Feier, hielten Smalltalk und empfingen zum x-ten Mal Gratulationen und Schulterklopfen. Vergessen war das Mitfiebern, das Mitleiden während der Spiele. Sie sind halt einfach aus der Region und das verbindet.