Asylzentrum

Der Gemeinderat Gänsbrunnen lehnt geplantes Asylzentrum ab

Eine Front mit einem Transparent gegen die Pläne im «Mühlehof» und «St. Joseph».

Eine Front mit einem Transparent gegen die Pläne im «Mühlehof» und «St. Joseph».

Der Kanton Solothurn versucht, der Gemeinde Gänsbrunnen ein Asylzentrum im Landgasthof St. Josef schmackhaft zu machen - jedoch ohne Erfolg. Regierungsrat Peter Gomm hatte mit seinem Projekt beim Gemeinderat keine Chance.

Eine Delegation des kantonalen Departements des Innern mit Regierungsrat Peter Gomm an der Spitze sprach am Dienstagabend beim Gemeinderat Gänsbrunnen vor. Das Ziel, die Idee eines Asylzentrums auf dem Areal des Gasthofs St.Joseph schmackhaft machen.

Viel Neues bekamen die Gemeinderätinnen und -räte von Gänsbrunnen zu Asylpolitik und -problematik nicht zu hören - zumindest am Anfang.

Gasthof weiterbetreiben

Die Meinung des Rates war gemacht. Da konnte auch der überraschende Vorschlag von Claudia Hänzi, Leiterin Sozialleistungen und Existenzsicherung, nichts daran ändern.  Wenn der Kanton die Liegenschaften kaufen würde, so wäre es unter Umständen möglich, dass der Gasthof weiter betrieben werden könnte. Es sei ja allgemein bekannt, dass dieser nicht allzu gut laufe.

«Keine Chance», lautete der Kommentar aus der Ratsrunde. Die Kundschaft würde so etwas nie akzeptieren. Überhaupt gibt der Rat dem Asylzentrum keine Chance. Ein Mitglied meinte: Da müsste zum Beispiel nur ein einziges Mal ein Auto aufgebrochen werden, wie das andernorts geschehen ist, dann wäre es aber ganz aus. (wak)

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