slowUp Buechibärg
Der Buechibärg ist schon das dritte Mal autofrei

Die Finanzierung des dritten slowUp im Buechibärg ist gesichert. Die 46 Kilometer lange Strecke hat sich bewährt. Neu gibt es eine slowApp mit allen Informationen rund um den Anlass.

Agnes Portmann-Leupi
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Ende Mai lockt eine 46 Kilometer lange Rundstrecke zum dritten Mal zum slowUp.

Ende Mai lockt eine 46 Kilometer lange Rundstrecke zum dritten Mal zum slowUp.

Hans Peter Schläfli

«Mein Velo ist gereinigt und geölt, schönes Wetter haben die Hubelmeteorologen vorausgesagt.» Unverkennbar war die Vorfreude auf den dritten slowUp von Beat Stähli (Präsident Verein slowUp Solothurn-Buechibärg) an der Generalversammlung im Gasthof Drei Eidgenossen in Brittern. Nicht erstaunlich, nahmen doch im letzten Jahr stolze 28 000 Personen die Rundstrecke unter die Füsse oder die Räder. Der Verein, der die Durchführung der autofreien Erlebnistage zum Ziel hat, versuchte laut Beat Stähli, die Finanzierung breiter abzustützen.

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 Auch Kantonsratspräsident Christian Imark rollte mit.
 V.l. Beat Stähli (Präsident Verein slowUp Solothurn Buechibärg), Barbara Streit-Kofmehl (Vize-Stadtpräsidentin Solothurn), Esther Gassler (Regierungsrätin) sowie Marianne Meister (Vorstandsmitglied SlowUp Solothurn-Bucheggberg und Gemeindepräsidentin von Messen)
Zweites «Slow-up» Solothurn-Buechibärg begeisterte rund 28 000 Personen

Hansjörg Sahli

Einige Beiträge seien nämlich als Anschubfinanzierungen verfallen. Wohlwollend hätten die involvierten Gemeinden den Vorschlag aufgenommen, pro Einwohner 30 Rappen an den Grossanlass zu entrichten. Die namhaftesten Beiträge leisten aber nach wie vor die nationalen und regionalen Sponsoren und Institutionen sowie der Kanton. Das Budget von rund 220 000 Franken sollte im laufenden Jahr ausgeglichen ausfallen.

Dritter slowUp tadellos aufgegleist

«Die Bewilligungen sind vorhanden, die 46 Kilometer lange Strecke hat sich bewährt», sagte der gleichermassen zuversichtliche Geschäftsführer Benno Krämer. Aufgehoben wird wegen geringer Nutzung der spezielle Walker-Rundkurs. Für die Bus- oder Postauto-Linien in der Region ausserhalb der gesperrten Strassen gilt grundsätzlich der Sonntagsfahrplan, mit Ausnahme der Buslinien 6 und 2. 70 Prozent der Teilnehmenden kommen nämlich mit Velo, Roller oder zu Fuss an den Anlass.

Um sich vor, aber auch während des slowUp bestens zu informieren, sorgt neu die slowApp – die App für den slowUp – die ab Mitte Mai vom AppStore heruntergeladen werden kann. Auf der von 9 bis 18.30 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrten Strecke zirkuliert ein mobiler hausärztlicher Notfalldienst mit E-Bikes.

Eine spezielle Hilfe für die Suche von vermissten Kindern bietet neu die Polizei. Sie stellt gratis Umhängebänder mit Namenskarten zur Verfügung. Erhältlich sind sie bei allen Infoständen und Samariterposten sowie vorgängig bei den Polizeiposten. Die Polizei brieft zudem an einem eigentlichen Ausbildungstag die Zivilschützer und das Hilfspersonal, um die Verkehrssicherheit am slowUp einwandfrei zu gewährleisten.

Für Fitness und Gemüt

Längst sind die Organisierenden der 14 Festplätze und Sponsor Villages mit dem vielversprechenden kulinarischen, kulturellen und sportlichen Rahmenprogramm beschäftigt. Rund 50 Vereine sowie viele Restaurants verführen mit Pikantem und Süssem: Fischknusperli, Wurst vom Grill, slowUp-Burger, Salate, Pizzen, Speck-Rösti, Crêpes, Waffeln, Torten und Glacen. Die Sponsoren geizen nicht mit Gutscheinen, Wettbewerben, Degustationen, Spielen, kleinen Geschenken. Sonnenschirme, Zelte und Bäume verlocken zum Verweilen, zum Plaudern mit schon lange nicht mehr gesehenen Bekannten und zum Lauschen der Live-Musik in verschiedensten Stilrichtungen entlang der Strecke.

slowUp Solothurn-Buechibärg, Sonntag, 26. Mai, von 10 bis 17 Uhr. Informationen unter www.slowup.ch. Dem «Azeiger» vom 16. Mai liegt ein spezielles Programmheft bei.

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