74 der 125 Teilnehmenden folgten dem Antrag Werner Meier (FDP) Sein Argument lautete: «Keine Steuern auf Vorschuss». 28 Stimmbereichtigte votierten dagegen.

Zuvor hatten in temperamentvoller Aussprache weitere Votanten darauf hingewiesen, dass die Gemeinde in den letzten Jahren im Jahreshauhalt immer besser abgeschlossen habe als erwartet.

Finanzressortleiter Bruno Eberhard und Gemeindepräsident Hans Frei wehrten sich mit Hinweis auf einen Massnahmenplan gegen den Vorwurf mangelnden Sparwillens. Da alle gebundenen Kosten - immerhin 85 Prozent der Jahresrechnung- in den letzten Jahren massiv angestiegen seien, sei der Spielraum zur Kostenredultion bei den verbliebenen 15 Prozent sehr gering. Bei einem Umsatz von 11.3 Mio. resultiert beim Steuerfuss von 115 Prozent ein Aufwandüberschuss von 775 000 Franken.