Restaurant zum Durstigen Wanderer
Das Restaurant zum Durstigen Wanderer sitzt auf dem Trockenen

Der Gemeinderat Feldbrunnen-St.Niklaus will den «Durstigen Wanderer» offen halten. Eine Arbeitsgruppe soll sich nun mit Volldampf hinter die Suche eines neuen Pächters machen.

Rahel Meier
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Das Restaurant zum durstigen Wanderer geht per Ende April 2013 zu.

Das Restaurant zum durstigen Wanderer geht per Ende April 2013 zu.

Rahel Meier

Im Januar 2012 übernahmen Sabine Aeschbacher und Georgios Marinos das Restaurant zum Durstigen Wanderer in Feldbrunnen-St. Niklaus. Jetzt hat der Gemeinderat den Pachtvertrag per Ende April aufgelöst. Man war nicht zufrieden, wie das Restaurant geführt wurde, wie Gemeindepräsident Rolf Studer bestätigte. Das Restaurant war häufig geschlossen, so Studer. Ausserdem wurden die Pachtzinsen nicht mehr bezahlt. Marinos habe zudem im Innern des Restaurants Veränderungen vorgenommen, ohne zu fragen.

Arbeitsgruppe eingesetzt

Der Gemeinderat hat nun eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese macht sich mit Volldampf hinter die Suche eines neuen Pächters. «Der Restaurantbetrieb sollte möglichst nahtlos weitergeführt werden», erklärt Studer.

Seit das Gebäude mit dem «Durstigen Wanderer» von der Gemeinde gekauft wurde, hatte man im Dorf nicht allzu grosses Glück mit den Pächtern. Einzig Romy und Walter Haudenschild führten das Restaurant von 2007 bis 2011 vier Jahre lang mit Erfolg. Die beiden haben aber in der Zwischenzeit das «Rössli» in Bellach übernommen.

Das Restaurant hat rund 40 Plätze, dazu kommt ein Säli mit zirka 25 Plätzen. Restaurant und Küchenbereich wurde in den letzten Jahren saniert. Das ist auch der Grund, wieso das Restaurant als solches bestehen bleiben soll. Studer betont zudem, dass der Pachtzins absolut im Rahmen liege.

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