Sanierung

Das Kloster-Restaurant in Dornach soll grösser werden

Demnächst eine Baustelle: Gegen 2,7 Millionen Franken investiert die Stiftung Kloster Dornach in umfassende Umbau- und Sanierungsarbeiten.

Demnächst eine Baustelle: Gegen 2,7 Millionen Franken investiert die Stiftung Kloster Dornach in umfassende Umbau- und Sanierungsarbeiten.

Nächstes Jahr fahren im Kloster die Baumaschinen auf. Deswegen bleiben Restaurant und Hotel zwischen April und August 2017 geschlossen. Während der intensivsten Umbauphase werden sowohl der Hotel-als auch der Gastronomiebetrieb eingestellt.

Grosse Veränderungen stehen an im Kloster Dornach. Der Stiftungsrat der Stiftung Kloster Dornach hat Ende August beschlossen, die historische Anlage des Klosters in verschiedenen Bereichen umzubauen und neu zu gestalten. In diesen Tagen wurden mehr Details dazu bekannt.

Die Umbaupläne sind Teil des modularen Ausbaukonzepts des Klosters, das aus dem Jahr 2008 stammt und unter anderem eine behindertengerechte Erschliessung und die Erfüllung von Brandschutzmassnahmen beinhaltet. In der Vergangenheit bereits renoviert wurden sowohl die Hotelzimmer als auch die Klosterkirche. Nächstes Jahr sollen nun weitere Schritte in Angriff genommen werden.

Sakristei muss verlegt werden

Da ist zum Beispiel die Umgestaltung der Eingangssituation zum Restaurant, die sich momentan wenig freundlich zeigt: Zwischen Holzschopf und Haus wird im Innenhof ein Glaskubus zu stehen kommen, der sowohl den Restaurant-Eingang als auch die Hotelrezeption beherbergen wird. Weiter geplant ist eine Vergrösserung des Restaurants, die gemäss Stiftungsratspräsident Lorenz Altenbach eine Verlegung der Sakristei nach sich ziehen wird. Dazu kommen weitere WC-Anlagen im Untergeschoss, der Einbau eines Lifts sowie die Erschliessung des historischen Gewölbekellers. Dieser dient aktuell als Abstellplatz und soll, wie die Programmleiterin Kultur Barbara van der Meulen sagt, später von Kleinkünstlern bespielt werden können.

Der Umbau dauert voraussichtlich acht Monate und beginnt im Januar 2017. Während der intensivsten Phase werden sowohl der Hotel- als auch der Restaurantbetrieb des Klosters Dornach zwischen April und August eingestellt. Nicht betroffen von dieser temporären Schliessung sind die Klosterkirche, das Zivilstandsamt und die Suchthilfe. Die Umbaukosten belaufen sich gemäss Auskunft von Stiftungsratspräsident Altenbach insgesamt auf 2,5 bis 2,7 Millionen Franken. Noch befinde man sich allerdings im Schätzungsstadium. Auch ein Baugesuch wurde noch nicht eingereicht.

Neuer medialer Auftritt

Ebenfalls neu wird – allerdings schon viel früher, nämlich ab kommendem Dienstag – die Homepage. Ab 27. September hat das Kloster Dornach unter www.klosterdornach.ch einen neuen Webauftritt ebenso wie ein neues Logo. Dieses zeigt ein auf einer Ecke stehendes schwarz-weisses Quadrat. Darunter könne man sich den quadratischen Innenhof vorstellen, sagt Altenbach, aber: «Es gibt verschiedene Interpretationen.» Über den neuen Auftritt freut sich auch van der Meulen, die neue Akzente setzen will. Dem Umbau steht sie positiv entgegen: «Die Renovation ist seitens des Kulturprogramms eine Bereicherung.»

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1