Gemeindefusion
Das grosse «zämmerütsche» im Bucheggberg kommt an

Das Fusionsprojekt Unterer Bucheggberg geniesst in der Bevölkerung einen starken Rückhalt. Alle zwölf Gemeinderäte haben entschieden, im Fusionsprozess zu verbleiben. Der endgültige Entscheid liegt damit beim Stimmvolk.

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Fusion im Bucheggberg

Fusion im Bucheggberg

AZ

Das sei das Fazit aus den durchgeführten Informationsanlässen, schreiben die Gemeinden in einer Mitteilung.

Im Rahmen einer Standortbestimmung hat das Kernteam Fusion Unterer Bucheggberg am 20. Februar die noch zu klärenden Fragen definiert und das weitere Vorgehen bis zu den Gemeindeversammlungen im Mai und Juni 2012 festgelegt.

Der Steuerungsausschuss entscheidet

Am 16. März wird der Steuerungsausschuss, in dem alle zwölf Gemeindepräsidien vertreten sind, über folgende zentralen Punkte definitiv zu entscheiden haben:

Die Beibehaltung oder Änderung der Fusionsformel, wonach eine Fusion dann zustande kommt, wenn mindestens sieben Gemeinden, darunter Lüterkofen-Ichertswil und/oder Mühledorf, zustimmen. Des weiteren über die Daten der Gemeindeversammlungen, an denen über Eintreten oder Nichteintreten beschlossen wird.

Ebenfalls müssen die Gemeindepräsidien eine Aktualisierung der Finanzdaten entscheiden. Die Frage nach einer zweiten Informationsrunde in den Gemeinden im Vorfeld der Gemeindeversammlungen zur Vertiefung einzelner Themenkreise und Beantwortung noch offener Fragen, stelle sich ebenfalls, schreiben die Gemeinderäte.

Bereits entschieden wurde, dass in Anbetracht der unveränderten Ausgangslage mit zwölf Gemeinden sowohl die Fusionsformel als auch der einheitliche Urnenabstimmungstermin beibehalten werden sollten.