Schnottwil
Das Gemeinschaftsgrab wird nicht verlegt

Der Gemeinderat hat ein Begehren aus der Bevölkerung abgelehnt, das Gemeinschaftsgrab mehr ins Zentrum zu rücken. Denn dies würde die Totenruhe stören.

Marlene Sedlacek
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Die Friedhofkommission riet von einer Verlegung des Grabes ab, weil dadurch die Totenruhe gestört würde. (Symbolbild)

Die Friedhofkommission riet von einer Verlegung des Grabes ab, weil dadurch die Totenruhe gestört würde. (Symbolbild)

Oliver Menge

Das Gemeinschaftsgrab bleibt, wo es ist. Mit diesem Beschluss lehnte der Gemeinderat ein Begehren aus der Bevölkerung ab, das Grab mehr ins Zentrum zu rücken, wo es besser zur Geltung komme und bei einer Bestattung mehr Trauergäste Platz fänden.

Die Friedhofkommission riet dem Gemeinderat von einer Verlegung des Grabes ab. Denn damit würde man die Totenruhe stören. Die Lage im Hintergrund biete zudem einen geschützteren Rahmen, um in Ruhe trauern zu können, sagte Gemeinderat Markus Wälti.

Die Option, ein zweites Gemeinschaftsgrab weiter vorne zu erstellen, kommt für die Gemeinderäte schon aus finanziellen Gründen nicht infrage. «Das würde schnell Tausende von Franken kosten», meinte Wälti. Aus Kapazitätsgründen bestehe auch kein Bedürfnis dafür. Was demnächst nötig sei, ist die Erweiterung der Namenstafel, die bald voll ist.

Kein Problem beim Rechnen

«So schlecht scheint die Schule im Bucheggberg doch nicht zu sein», stellte Gemeindepräsident Jürg Willi an der Gemeinderatssitzung fest. Auch wenn der Schulverband immer wieder wegen Transportproblemen in der Kritik stehe, stimme offenbar die Qualität des Unterrichts.

So sind beim Pangea-Mathematikwettbewerb von schweizweit etwa 400 Teilnehmenden auch dieses Jahr wieder Schüler aus dem Schulverband A3 in den ersten zehn Rängen zu finden. An diesem Wettbewerb können Schüler und Schülerinnen von der vierten bis zur achten Klasse ihr Mathematikwissen auf die Probe stellen.

Auch finanziell geht es dem Schulverband gut. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten beim Budgetieren beginnt die Erfahrung zu spielen. Hatte bei der ersten Rechnung das Resultat noch 20 Prozent daneben gelegen, waren es diesmal nur noch deren 4.

«Ein um 460 000 Franken besseres Ergebnis als vorgesehen, ist bei einem Umsatz von zwölf Millionen fast eine Punktlandung», urteilte Gemeinderat Stefan Schluep. Die Kreditabrechnung für den Ausbau des Schulhauses Bühl in Messen fiel ebenfalls positiv aus.

Von den veranschlagten 1,8 Millionen wurden 73 000 Franken nicht beansprucht. Dieses Geld, das die Gemeinden vorgeschossen haben, kommt nun in ihre Kassen zurück. Für Schnottwil wird es zusammen mit den Gemeindebeiträgen rund 100 000 Franken ausmachen. «Dies wird sich äusserst positiv auf unsere Rechnung auswirken», freute sich Willi. Damit kann er den Zinsaufwand für das dafür aufgenommene Darlehen verschmerzen.

Die jährlich aus den Stiftungen Mollet und Suter anfallenden Zinsen sollen gemäss Stiftungszweck jeweils direkt Schnottwiler Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Dieses Jahr wird der Gemeinderat damit zwei robuste Hockey-Tore für den Fun-Platz anschaffen.