«Das Elsässli-Quartier eignet sich ausgezeichnet als Begegnungszone, weil es nur zwei Eingangspforten gibt.» Bauverwalter Roger Spichiger freute sich, dass das Projekt in Derendingen realisiert werden konnte.

Zustande kam die Begegnungszone, weil die Quartiertbewohner sich diese wünschten und eine Petition mit 200 Unterschriften eingereicht wurde. Hansruedi Meyer, Präsident der IG Elsässli, erklärte an der kleinen Eröffnungsfeier am Montagabend, dass die Zusammenarbeit mit den Behörden tadellos funktioniert habe.

Die Idee sei positiv aufgenommen worden. «Ich musste nicht mal lobbyieren dafür.» Man durfte sich sogar noch an der Planung der Parkplätze beteiligen, was im Quartier geschätzt wurde.

Ganz so einfach war es aber doch nicht, wie Spichiger erklärte. Um eine Begegnungszone zu realisieren, brauche es nämlich allerlei Papierkram. Gutachten, Verkehrsmessungen, eine Prüfung durch die kantonalen Behörden, dann die offizielle Genehmigung und später dann auch noch eine Überprüfung und einen Rechenschaftsbericht.

In diesem Rahmen werde dann nochmals überprüft, ob die Parkplätze an der richtigen Stelle seien und ob es allenfalls noch mehr brauche. Laut Spichiger dürfte das Elsässli die einzige Begegnungszone im Dorf bleiben, weil sich die Struktur der anderen Quartiere nicht eigne für Tempo 20.

Auch Gemeindepräsident Kuno Tschumi freute sich, dass Begegnungen im Elsässli nun noch einfacher möglich seien. «Das Quartier lebt und das ist schön.» Er gratulierte den Bewohnern vor allem auch für die Idee. «Die guten Ideen kommen nämlich immer von den Leuten. Der Gemeinderat hilft nur dabei, sie umzusetzen.»