Langendorf
Das Alters- und Pflegeheim Ischimatt erhält 20 neue Zimmer und eine Küche

In Langendorf wird ab sofort rund um das Alters- und Pflegeheim Ischimatt gebaut. Am Montagmorgen fiel der offizielle Startschuss für das Bauprojekt. Die Investitionen kosten rund 9,7 Mio. Franken.

Rahel Meier
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Architekten Stiftungsräte und Heimbewohner freuen sich, dass es losgeht mit dem Ausbau
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Heimleiter Markus Rusterholz informiert auch die Heimbewohner über den Ausbau
Startschuss Erweiterungsbau Alters- und Pflegeheim Ischimatt
Dieser Platz wird für diverse Provisorien gebraucht
Seit heute wird offiziell gearbeitet
Ausbaupläne
Ausbaupläne (2)
Ausbaupläne (3)

Architekten Stiftungsräte und Heimbewohner freuen sich, dass es losgeht mit dem Ausbau

Rahel Meier

«Es wird etwas mehr Betrieb hier im Haus geben und es wird etwas lauter werden in den nächsten Monaten.» Am Montagmorgen fiel der offizielle Startschuss für die Erweiterung des Alters- und Pflegeheimes Ischimatt. Dies wurde feierlich mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Heimes begangen. Heimleiter Markus Rusterholz informierte dabei kurz über das Bauprojekt.

Das Ischimatt hat den Annexbau, in dem bisher die Musikschule untergebracht war, von der Einwohnergemeinde Langendorf gekauft. Die Baulücke zwischen dem Heim und dem Annexbau soll geschlossen werden. Zusätzlich wird gegen den Garten hin (im Nordwesten) angebaut. So können insgesamt 20 neue Zimmer - davon 17 Einzelzimmer realisiert werden.

Neue und grössere Küche

Mit dem Ausbau an Heimplätzen komme auch die Infrastruktur, vor allem die Küche, an Grenzen. Deshalb werde die heutige Küche ausgebaut. «Ursprünglich ausgelegt auf 50 bis 70 Mittagessen, werden heute bereits 150 Essen produziert. Künftig sollen es bis zu 250 Mittagsmahlzeiten sein. Gleichzeitig wird der Bereich im Erdgeschoss verändert. Das Café wird künftig gegen den Garten hin ausgerichtet.

Zudem wird rund um das öffentliche Café eine Spiel- und Begegnungszone eingerichtet. «Damit können wir einen Wunsch der Einwohnergemeinde erfüllen.» Auch das Bewohner-Restaurant werde im Lauf der Umbauarbeiten umplatziert. «Ein weiterer Wunsch war es, die Aktivierung vom dritten Stock ins Parterre zu verlegen. Auch das kann mit dem Umbau erreicht werden», so Rusterholz. Insgesamt werden 9,7 Mio. Franken investiert.

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