Bellach
Das alte Schulmobiliar ging weg wie warme Semmeln

Der Vorschlag des Gemeindepräsidenten, das alte Schulmobiliar zu verkaufen wurde von Seiten der Schule eher belächelt, angenommen wurde er trotzdem. Entgegen allen Erwartungen hat sich diese Idee als äusserst effizient erwiesen.

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Das alte Mobiliar der Bellacher Schule verkaufte sich überraschend gut.

Das alte Mobiliar der Bellacher Schule verkaufte sich überraschend gut.

Hans Ulrich Mulch

Am Montagnachmittag fand in Bellach auf dem Pausenplatz des Schulhauses Kaselfeld der angekündigte Verkauf des alten Schulmobiliars statt. Dieses musste aufgrund von Neuanschaffungen weichen.

Der Gemeindepräsident von Bellach, Anton Probst, schlug diesen Verkauf vor, worauf die Lehrer der betroffenen Schule lächelnd dem Verkauf zustimmten in der Annahme, dass kaum etwas verkauft werden würde.

Umso erstaunter zeigte sich Schulleiter André Brunschwyler über den Verkauf von 47 Stühlen (10 Franken) und 7 Pulten (50 Franken) in einem Gesamtwert von 820 Franken. Dieser Betrag wird von der Gemeinde weiterverwendet und nach Angaben von Brunschwyler wahrscheinlich in das neu angeschaffte Mobiliar reinvestiert werden. «Ich war positiv überrascht», so Brunschwyler. Das übrig gebliebene Mobiliar soll einem Hilfsprojekt in einem Entwicklungsland zugute-kommen. (peg)