Zuchwil
«Chargé pour Zuchwil»: Neue Anlegestelle beim Sportzentrum eröffnet

Der Verein Schiffaare hat beim Zuchwiler Sportzentrum eine neue Anlegestelle gebaut. Mit 52 000 Franken kam das Ganze jedoch etwas teurer als ursprünglich geplant. Dennoch ein neuer Steg in Feldbrunnen-St.Niklaus ist geplant.

Rahel Meier
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Rolf Studer (links, Vizepräsident Verein Schiffaare), der den Schiffsteg geplant hat, und Thomas Schmid (Vorstandsmitglied) freuen sich über den neuen Anlegesteg.

Rolf Studer (links, Vizepräsident Verein Schiffaare), der den Schiffsteg geplant hat, und Thomas Schmid (Vorstandsmitglied) freuen sich über den neuen Anlegesteg.

Rahel Meier

Der Schiffsteg beim Sportzentrum wurde am Dienstagabend offiziell eingeweiht und zu einem symbolischen Kaufpreis von elf Franken an die Gemeinde Zuchwil übergeben. «So viel können wir gerade noch bezahlen», witzelte Gemeindepräsident Gilbert Ambühl. «Vor sieben Jahren wurde zum ersten Mal über diesen Schiffsteg gesprochen. Ich bin froh, steht er jetzt da.» Die Gemeinde werde den Steg selbst auch nutzen. Schon bald sei eine Bootsfahrt Richtung Stadt mit Besuch aus der Patengemeinde Saas-Baalen geplant.

Keine Probleme mit Schwemmholz

Der Steg ist als Plattform gebaut und schwebt frei, ohne sichtbare Stützen über der Aare. Diese Bauweise habe sich bereits bewährt, meint Urs Jäggi (Direktor Sportzentrum). Trotz Hochwasser in der letzten Woche gab es keinerlei Probleme mit Schwemmholz.

Die Aare sei ein wesentlicher Bestandteil, wenn es um den Tourismus in der Region gehe, meinte Peter-Lukas Meier (Präsident Schiffaare). Und Jürgen Hofer (Geschäftsführer Region Solothurn Tourismus) ergänzte: «Der Berg und die Aare, das ist für mich Heimat.» Die meisten Menschen würden gerne Boot fahren. Auf dem Boot zu sein, heisse Musse zu haben. Dass das Sportzentrum nun mit dem Boot direkt an Solothurn angebunden sei, sei für den Tourismus eine gute Sache. Auch Zuchwils Gemeindepräsident Gilbert Ambühl freute sich.

52 000 Franken kostete der Bau

Ohne Sponsoren wäre der Bau des Schiffsteges aber nicht möglich gewesen, erklärten alle Beteiligten. 52 000 Franken kostet der Bau am Schluss. Etwas teurer als ursprünglich gedacht wurde er auch, weil der Untergrund viel mehr Beton geschluckt habe, als geplant. Das Projekt sei aber gelungen. «Ich finde, es macht sich gut hier in der Landschaft», so Meier. Und blickte kurz in die Zukunft: Denn ein weiterer Steg könnte schon bald in Feldbrunnen-St. Niklaus errichtet werden.

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