Die Rechnung 2013 fiel mit 26'612 Franken Ertragsüberschuss vorzüglich aus. Der Voranschlag hatte mit einem Überschuss von lediglich 4'350 Franken gerechnet. Die allgemeine Verwaltungsrechnung schloss ziemlich budgetgetreu ab.

Die Pachtzinsen aus dem Allmendland, die Mieteinnahmen aus der Postgarage und die Baurechtszinsen seien ein alljährlich geregeltes Einkommen, erläuterte der Finanzverantwortliche Stefan Schluep. Die Erträge aus dem Wald hingegen seien schwieriger im Voraus abzuschätzen. „Der Forstbetrieb Bucheggberg budgetiert hier immer sehr vorsichtig", wusste Schluep.

So war in der Forstrechnung anstatt des angenommenen Ertrages von 700 Franken ein solcher von 15'500 zu verzeichnen. Vom Kanton gab es unvorhergesehene Beiträge von 600 Franken für die Sanierung von Waldwegen.

Gemeinderat Jürg Willi wies auf den Aufwandposten «Pflege Weihnachtsbäume» von 3'015 Franken hin. Er betonte, dass die Weihnachtsbäume, die den Einwohnern jeweils gratis abgegeben werden, von der Bürgergemeinde spendiert würden, nicht von der Einwohnergemeinde, wie viele Leute offenbar glaubten.

Keine Unterstützung für die Badi

Der Gemeinderat fällte den Grundsatzentscheid, auch in der nächsten Legislaturperiode keinen Beitrag an das Schwimmbad in Mühledorf zu leisten. Markus Wälti wies darauf hin, dass die Anlage defizitär sei. «Das ist ein Luxus, den sie aufrechterhalten», meinte er.

Das Bad habe jedoch eine Daseinsberechtigung, weil es als Feuerwehrweiher genutzt werden kann, urteilten die Gemeinderäte.