Der Um- und Anbau des Buchegger Gemeindehauses in Mühledorf dürfte über 70 000 Franken teurer werden als geplant. Veranschlagt für das Bauprojekt waren 770 000 Franken.

Obwohl die definitive Abrechnung noch fehlt, zeigt sich: Dieser Betrag wird nicht reichen. «Wir gehen von 10 bis 12 Prozent Mehrkosten aus», sagt Gemeindepräsidentin Vreni Meyer (FDP).

Grund sind unliebsame Überraschungen während der Bauphase wie ein geknicktes Abwasserrohr, eine instabile Decke oder ein «unsauberer Anschnitt vom Anbau zum bestehenden Gebäude».

Das Architekturbüro Friedli Schindler Stulz aus Hessigkofen habe indes sämtliche Überschreitungen begründen können. Trotzdem dürften die Mehrkosten an der Gemeindeversammlung im Dezember zu Diskussionen führen. Dann muss die Bevölkerung den Zusatzkredit bewilligen. Immerhin 43 Personen wollten das Bauprojekt im September 2013 an der Gemeindeversammlung zurückweisen.

Gesucht: ein neuer Gemeinderat

Auch nach der Fusion reissen sich die Buchegger nicht um politische Ämter – im Gegenteil: Noch immer sucht man nach einer Nachfolge für Roger Kaufmann, der per 1. Juni als Gemeinderat zurückgetreten war.

Ohne Begründung notabene. Damit ist die Doppelvertretung von Kyburg-Buchegg im Rat bereits wieder passé. Alle bisher angefragten Ersatzgemeinderäte haben die Anfrage Vreni Meyers negativ beantwortet, da sie bereits in Kommissionen engagiert seien.

Nun hofft die Gemeindepräsidentin noch auf eine letzte Person; will auch diese nicht das Ressort Kultur und Sport im Gemeinderat führen, muss das Kollegium die Legislatur mit einem Rat weniger bestreiten. «Dann müssen wir Ressorts zusammenlegen, das wäre möglich», sagt Meyer. Bereits jetzt steht fest, dass der Gemeinderat nach der ersten Legislatur von 10 auf 7 Mitglieder schrumpft.

Fische im Feuerweiher

Ab 7. August kann die Bevölkerung das Generelle Entwässerungsprojekt GEP und das Generelle Wasserversorgungsprojekt GWP für die Ortsteile Aetigkofen, Bibern und Hessigkofen einsehen. Gibt es keine Einsprachen, werden die Pläne dem Regierungsrat vorgelegt.

Einer der beiden Feuerweiher in Aetigkofen wird an Lukas Nyffenegger verpachtet. Er will dort weitere Fische aussetzen. Die Gemeinde hat für den Weiher keine Verwendung mehr.