Feldbrunnen

Bootssteg, aber nicht schwimmend, sondern fest

Geplanter Standort vom Steg vis-à-vis vom Zuchwiler Sportzentrum.

Geplanter Standort vom Steg vis-à-vis vom Zuchwiler Sportzentrum.

Der Verein Schiffaare plant einen Steg an der Aare. Und der Feldbrunner Gemeinderat hat ein Budget mit schwarzen Zahlen gutgeheissen.

Der Verein Schiffaare plant in Feldbrunnen einen Bootssteg. Die Landbesitzerin hat die Gemeinde angefragt, ob diese den Landstreifen zwischen Aare und Fussweg übernehmen würde, was im Gemeinderat von Feldbrunnen wohlwollend aufgenommen wurde. Nun werden die Details abgeklärt. Der Bootssteg soll feste Installation erhalten. Ein schwimmender Steg wird nach einem Vorfall beim Kraftwerk Flumenthal als zu unsicher betrachtet. Der dortige Steg, der von Bootsfahrern bei der Überwindung des Wehrs genutzt wird, schwimmt auf Fässern, wobei keine Angaben zur maximalen Tragfähigkeit angegeben waren. Eine Gesellschaft musste dies mit einem Bad in der Aare zur Kenntnis nehmen. Nach dem Ausstieg aus dem Boot befanden sich laut Beobachtern zu viele Menschen auf dem Steg. Dieser sank ins Wasser. Es gab einzig Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt.

Budget mit Fragezeichen

Zwei Gemeinderatssitzungen und eine Klausur brauchte der Gemeinderat für die Erarbeitung des Budgets. Nun sind die Zahlen schwarz. Der Ertragsüberschuss sollte sich bei 70 000 Franken einpendeln. «Wir haben alles herausgepresst und sind minuziös die Posten durchgegangen», berichtet Gemeindepräsidentin Anita Panzer. Die Investitionen belaufen sich auf 630 000 Franken. Grössere Posten betreffen die Sanierung der Kantonsstrasse und der Bahnübergänge. «Auch beim Schulhaus haben wir Sanierungsbedarf.» Trotz einem Finanzierungsfehlbetrag von 217 000 Franken hofft Panzer, dass die flüssigen Mittel ausreichen und keine Neuverschuldung in Kauf genommen werden muss. Grosses Fragezeichen bilde der Finanzausgleich. Aktuell muss Feldbrunnen gut 225 000 Franken zahlen. Neu droht bei Annahme des neuen innerkantonalen Finanzausgleichs in der Abstimmung Ende November bis 2020 das Vierfache. «Wir müssten schon für das nächste Budget eine Steuererhöhung diskutieren.»

Die Gemeinde Feldbrunnen hat die Anfrage um Unterstützung des Inva-Mobils gutgeheissen. Bis 2018 wird der Fahrdienst für Menschen mit Handicaps mit 90 Rappen pro Einwohner jährlich subventioniert.

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