Weissenstein
Bisher 30 500 Fahrgäste wollten auf den Weissenstein

Nach der dritten Saison hat Postauto Schweiz zusammengezählt. 30 500 Fahrgäste reisten bisher per Bus auf den Weissenstein. Auch nächsten Sommer wird das Kurhaus wieder offen sein.

Andreas Toggweiler
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Apero anlässlich des 30 000. Fahrgastes

Apero anlässlich des 30 000. Fahrgastes

AZ

Die PostAuto Schweiz AG fährt bereits in der dritten Saison im Auftrag von Region Solothurn Tourismus als Seilbahnersatz auf den Weissenstein. Dies jeweils vom 1. Mai - 1. November mittwochs, samstags und sonntags sowie an kantonalen und allgemeinen Feiertagen.

Über 30‘500 Fahrgäste nach der dritten Saison
Kurz vor Saisonende wurde der 30‘000ste Reisende mit dem Postauto über die spektakuläre Bergpoststrasse mit bis zu 22 Prozent Steigung auf den Solothurner Hausberg gefahren. Als Dankeschön wurden die Fahrgäste der entsprechenden Fahrt mit einem Apéro an der Talstation Oberdorf empfangen, die anschliessende Fahrt war für sie kostenlos.
In der diesjährigen Saison konnten pro Monat rund 2000 Tagestouristen auf dieser Linie befördert werden, insgesamt waren es 12‘347 Fahrgäste.

Am letzten Saison-Wochenende hatten rund 80 Personen den Postauto-Dienst genutzt. 29 waren es am Samstag, 53 am Sonntag, wie es damals bei Postauto Schweiz auf Anfrage hiess. Für viele war es wohl einfach zu kalt und windig, um einen Ausflug auf den verschneiten Berg zu wagen.

Ziel nicht erreicht

14'000 Passagiere auf der Strecke war das von Postauto Schweiz erklärte Ziel für dieses Jahr. Gründe dafür, dass das Ziel nicht ganz erreicht wurde, sieht Postauto Schweiz vor allem beim schlechten Wetter im Frühjahr und bei den ausbleibenden Spitzentagen im September.

Die Postauto Schweiz AG muss damit die Defizitgarantie (getragen durch Region Solothurn Tourismus, Regionalplanungsgruppe RSU, SO-Visionen und Regiobank) beanspruchen.

Käsers machen weiter

Auch nächstes Jahr werden im Kurhaus Weissenstein wieder Gäste bewirtet. Wie Werner Käser, Kurhauswirt ad Interim, auf Anfrage bestätigt, werden er und seine Frau für eine weitere Saison auf dem Berg zur Verfügung stehen.