Die Übergänge über das Bipperlisi-Trassee in Feldbrunnen sind ungesichert und daher nicht ungefährlich. Dies soll sich nun ändern. Laut Beschluss des Bundesrats müssen in der Schweiz bis Ende 2014 alle ungesicherten Bahnübergänge mit einer Schranke versehen sein.

Die Bipperlisi-Betreiberin Aare Seeland mobil AG (asm), das kantonale Amt für Verkehr und Tiefbau sowie eine Vertretung der Einwohnergemeinde Feldbrunnen haben sich in einer Arbeitsgruppe dem Thema angenommen und sind zu folgenden Resultaten gekommen: Die Übergänge bei der Rötistrasse, bei der Frank-Buchserstrasse sowie beim Weissensteinweg erhalten eine Barriere. Sowohl bei der Frank-Buchserstrasse wie auch beim Weissensteinweg bleibt die Passage den Fussgängern vorbehalten.

Der Übergang bei der Rötistrasse dagegen ist für sämtliche Verkehrsteilnehmer offen. Geschlossen werden dagegen künftig die drei privaten Übergänge, so etwa derjenigen beim „Durstigen Wanderer", welcher der Einwohnergemeinde gehört. Der Gemeinderat von Feldbrunnen hat dieses Grobkonzept an seiner Sitzung vom Montag einstimmig verabschiedet. Als nächster Planungsschritt macht sich nun ein Ingenieurbüro daran, ein Detailprojekt zu erarbeiten. Bis im Herbst 2013 sollte dieses zur Vorprüfung zuhanden des Bundesamtes für Verkehr vorliegen. Anfang 2014 sollten dann die Pläne zur öffentlichen Auflage vorliegen.

Workshop statt Kommission

In Feldbrunnen hat sich eine Gruppe von Einwohnern formiert, die dem Gemeinderat Vorschläge betreffend die Finanzpolitik machen möchte. Insbesondere schwebt dieser Gruppe die Bildung einer Spezialkommission vor, die sich mit dem Thema Finanzen/Steuern befassen würde. Mit einem entsprechenden Gesuch hat sich diese Gruppe an den Gemeinderat gewandt.

Einstimmig ist der Gemeinderat nun auf dieses Ansinnen nicht eingetreten. Stattdessen bietet der Gemeinderat aber Hand zu einem Workshop. Dort sollen Interessierten Einblicke in die Rahmenbedingungen der Gemeindefinanzen erhalten können.