Die betagten Zonen sorgten rasch für Ärger. Als der Gemeinderat die Provisorien durch definitive bauliche Massnahmen ersetzen wollte, verweigerte die Gemeindeversammlung im Dezember 2007 nach 20 Wortmeldungen den dafür notwendigen Kredit. Die Versammlung forderte gar die Entfernung der Schikanen. Mit mehreren vom Gemeinderat erheblich erklärten Vorstössen doppelte die FDP-Fraktion nach.

Am vergangenen Dienstag war es nun soweit: Mitarbeiter des Werkhofes räumten die Beton-Teile und Steine weg. 14 Schikanen wurden laut Werkmeister René Schwertfeger entfernt. Einzig beim Chatzestägli an der Sonnenrainstrasse wurde ein Hindernis belassen. „Weil der dortige Fussgängerstreifen häufig von Schulkindern benutzt wird", erklärt Schwertfeger.

Bereits am Montagabend hatte die FDP Biberist zu einem Schikanen-Apéro eingeladen. Das entsprechende Inserat stiess nicht nur auf Wohlwollen. Stefan Lohberger, er war Mitglied der Biberister Interessengruppe, die sich für Tempo 30 in den Quartieren stark machte, kritisiert: „Der Inserat-Text ist eine reine Provokation."