Biberist
Biberist sagt als letzte Gemeinde Ja zum Fusionsvorvertrag

Es war die letzte und zahlenmässig die grösse Gemeindeversammlung. 163 Personen sagten Ja zum Fusionsvorvertrag, 120 lehnten ihn ab.

Rahel Meier
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Gemeindeversammlung in Biberist

Gemeindeversammlung in Biberist

Rahel Meier

Im Vorfeld der Gemeindeversammlung in Biberist war heftig polemisiert worden. Vor allem die SVP machte mobil gegen den Fusionsvorvertrag. Konsequent hatten ihre Gemeinderatsmitglieder auch in den Gemeinderatsdebatten eine Fusion immer abgelehnt.

Deshalb ergriff Gemeinderat Hans Marti auch als erster das Wort an der Gemeindeversammlung. "Die negativen Argumente überwiegen", war er sich sicher. Er fragte sich auch, wieso Solothurn Biberist überhaupt wolle. Wegen der Baulandreserven? Die Biberister Schulkinder wollte die Stadt nicht mehr, so Marti und gegen die Ansiedlung des Aldis sei die Stadt gar per Anwalt vorgegangen.

Petra Hubler äusserte sich ebenfalls gegen eine Fusion. und das, obwohl sie in Derendingen aufgewachsen sei, in Solothurn die Lehre absolvierte und nun in Biberist wohnt. Martin Ast wollte wissen, wieso nur eine Fusion mit Solothurn geprüft wurde. Nicht aber mit anderen Wasserämter Gemeinden oder mit dem Bucheggberg. Für Urs Zeltner war klar: "Es gibt keine zwingenden Gründe für eine Fusion."

Franziska Burkhalter machte sich für eine Fusion stark. Ebenso Alex Miescher (FDP-Gemeinderat).

In der Schlussabstimmung zeigte sich dann ein knappes Ja: 163 Personen wollten den Fusionsvorvertrag annehmen, 120 lehnten ihn ab.