Lohn-Ammannsegg
Bevölkerung soll bei der Entwicklung des Bahnhofsgebietes mitwirken

Das Bahnhofsgebiet in Lohn-Ammannsegg soll entwickelt werden. Nun hat der Gemeinderat entschieden, dass die Bevölkerung bei der Planung mitwirken soll. Nach der Mitwirkung wird die Nutzungsplanung öffentlich aufgelegt.

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Der Bahnhof Lohn-Lüterkofen rückt ins Zentrum des Interesses.

Der Bahnhof Lohn-Lüterkofen rückt ins Zentrum des Interesses.

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Die Nutzungsplanung im Gebiet Bahnhof Lohn-Lüterkofen macht Fortschritte. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, die Nutzungsplanung bestehend aus Teilzonenplan mit Zonenvorschriften sowie Gestaltungsplan mit Sonderbauvorschriften zuhanden der Bevölkerungsmitwirkung zu verabschieden.

Eine Informationsveranstaltung inklusive den Ergebnissen der Konzeptstudie «Entwicklungsschwerpunkt ESP Bahnhof Lohn-Lüterkofen» findet am 15. Mai für die Bevölkerung statt. Nach der Mitwirkung wird die Nutzungsplanung öffentlich aufgelegt.

Der Gemeinderat hat weiter entschieden, der Gemeindeversammlung die Kündigung des bestehenden Vertrages mit der Sozialregion Biberist/Bucheggberg/Lohn auf den nächstmöglichen Termin zu beantragen und einen neuen Vertrag der Sozialregion auszuarbeiten. Dieser wird der Gemeindeversammlung spätestens im Dezember 2015 vorgelegt.

Schulhaus- und Friedhofstrasse

Die Kostenschätzung für die Gesamtsanierung der Schulhausstrasse beläuft sich auf 3 900 000 Franken (+/- 20 Prozent). Die Kosten teilen sich wie folgt auf: Anteil Wasserversorgung (Leitungsersatz) 1 200 000 Franken, Anteil Abwasserentsorgung (Sanierung Abwasserleitung) 800 000 Franken, Anteil Strassenarbeiten (Sanierung) 1 900 000 Franken.

Für die Gesamtsanierung ist mit einer Gesamtbauzeit von zwei Jahren zu rechnen. Ausserdem wird eine besondere Kommission für die Begleitung des Projektes eingesetzt. Diese Kommission besteht aus Personen der Bau- und Werkskommission und des Werkhofs sowie Mitgliedern des Gemeinderates.

An der letzten Sitzung wurde der Gemeinderat über die jüngsten Wasserleitungsbrüche an der Friedhofstrasse orientiert. Eine Sanierung dieser Wasserleitungen drängt sich aufgrund der immer wiederkehrenden Schäden auf.

Der Leitungsbau stammt aus den Jahren 1964 und 1979. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Wasserversorgung an der Friedhofstrasse umgehend zu sanieren und beantragt der Gemeindeversammlung vom 13. Juni einen Verpflichtungskredit über 650 000 Franken für die Sanierung der Wasserversorgung sowie 40 000 Franken für die Teilsanierung der Kanalisation. (cdl)

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