Bettlach
Bettlacher Fussballer müssen sich mit neuem Trainingsfeld gedulden

Der Fussballklub von Bettlach möchte seinen Trainingsplatz sanieren. Der Bettlacher Gemeinderat hat das Gesuch des Fussballklubs für die Sanierung des Trainingsfelds aber vorerst verschoben.

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Der Fussballklub möchte wieder einen löcherlosen Rasen haben (Symbolbild)

Der Fussballklub möchte wieder einen löcherlosen Rasen haben (Symbolbild)

Keystone

Das Trainingsfeld des Fussballklubs Bettlach wird für Trainings und vor allem für Spiele der Juniorenmannschaften benützt. Es ist in einem lausigen Zustand: Löcher und Unebenheiten gefährden die Gesundheit der Junioren, die Verletzungsgefahr ist gross. Zwischen dem Hauptspielfeld und dem Trainingsfeld stehen alte Bäume mit viel Totholz und Oberflächenwurzeln, die bis in die Spielflächen reichen. Im Zusammenhang mit dem Projekt des Strassenhockeyklubs für eine neue Spielanlage müssen diese Bäume ohnehin weg, denn dort soll ein Kanal für die Erschliessung hinkommen, sofern der Souverän dem Vorhaben im Juni zustimmt.

Letzten November führten die Jugend-, Kultur- und Sportkommission, die Baukommission, der FC Bettlach und die für den Unterhalt und die Sanierung vorgesehene Firma, die Egger Gartenbau AG, eine Begehung der Sportanlage durch. Denn Reklamationen von Eltern hatten sich gehäuft. Man kam zum Schluss, dass eine Sanierung des Trainingsfelds und eine Erhöhung des jährlichen Beitrags für den Unterhalt unumgänglich seien. Die Bäume sollen gefällt werden, um die Gefahr durch herunterfallende Äste aus der Welt zu schaffen. Die Jugend-, Kultur- und Sportkommission stellte nun den Antrag auf einen Nachtragskredit in der Höhe von 52 000 Franken.

Der Gemeinderat bestritt die Notwendigkeit der Sanierung nicht, war aber der Meinung, dass das Geschäft zu einer Unzeit vorgelegt wird. Zuerst müsse man abklären, was für Synergien sich mit der Erschliessung SHC ergeben, und ob eventuell Beiträge des Kantons an Sanierung und Unterhalt zu erwarten sind. Ausserdem diskutierte der Rat lange darüber, ob und wann das Wurzelwerk der Bäume, die gefällt werden, entfernt werden muss. Denn einige der Gemeinderäte vermuteten, dass die Arbeiten ein eventuell frisch saniertes Trainingsfeld erneut beschädigen könnten. Mit 10 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung stimmte der Rat einer Verschiebung des Geschäfts um ein paar Monate zu.

Grundsatzentscheid für Spitex

Die Spitex Bettlach ist zu klein, um in Zukunft alleine weiter zu bestehen. Denn es wird zunehmend schwieriger, den anhaltend steigenden Anforderungen bezüglich Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit gerecht zu werden. Der Kanton empfiehlt kleinen Spitex-Organisationen den Zusammenschluss mit anderen Spitex-Organisationen oder die Kooperation mit anderen Organisationen. Der Spitex-Verein Bettlach und der Zweckverband Alters- und Pflegeheim Baumgarten Bettlach-Selzach wollen aus diesem Grund enger zusammenarbeiten. Es ist geplant, ein umfassendes ambulantes, teilstationäres und stationäres Pflege- und Betreuungsangebot für die Bevölkerung Bettlachs aus einer Hand anzubieten.

Der Zweckverband, vertreten durch deren Präsidentin Monika Eichelberger und der Spitex-Verein Bettlach, mit Lotty Sannwald als Präsidentin, stellten dem Gemeinderat den Antrag, einer vertieften Zusammenarbeit im Grundsatz zuzustimmen. Der Leistungsauftrag der Einwohnergemeinde an den Spitex-Verein Bettlach soll per 2015 an den Zweckverband übertragen werden. Die definitive Organisationsform und die Finanzierung sollen im Hinblick auf das künftige Altersleitbild erst zu einem späteren Zeitpunkt definiert werden. Der Rat stimmte dem Grundsatzentscheid einstimmig zu.